Katia und Marielle Labèque

Artists in Residence 2017| 2018

Perfektes Zusammenspiel und außergewöhnliche Energie verbinden Katia und Marielle Labeque. Schon die Kindheit der beiden Schwestern war von gemeinsamen musikalischen Erfahrungen geprägt. Für ihre Einspielung von Gershwins Rhapsody in Blue für Philips erhielten sie 1983 eine ihrer ersten Goldenen Schallplatten und wurden als Klavierduo international bekannt.

Seitdem konzertieren sie regelmäßig mit den weltbesten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Orchester des Bayerischen Rundfunks, Boston Symphony, Chicago Symphony, Cleveland Orchestra, Gewandhausorchester Leipzig, London Symphony, London Philharmonic, Philadelphia Orchestra, der Dresdner Staatskapelle sowie den Wiener Philharmonikern. Sie arbeiten mit Dirigenten wie Semyon Bychkov, Sir Colin Davis, Gustavo Dudamel, Charles Dutoit, Sir John Eliot Gardiner, Miguel Harth-Bedoya, Kristjan Järvi, Paavo Järvi, Zubin Mehta, Seiji Ozawa, Antonio Pappano, Georges Prêtre, Sir Simon Rattle, Esa-Pekka Salonen, Leonard Slatkin und Michael Tilson Thomas zusammen. Als Klavierduo treten sie in den berühmtesten Konzerthäusern auf, u.a. Wiener Musikverein, Münchner Philharmonie, Carnegie Hall, Royal Festival Hall, La Scala, Berliner Philharmonie, sowie bei internationalen Festivals wie Luzern, Ludwigsburg, Mostly Mozart Festival (New York), The Proms (London), Ravinia, Ruhr, Tanglewood und Salzburg. Großen Erfolg hatten sie auch mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Sir Simon Rattle in der Waldbühne Berlin.

Das Klavierduo spielt auch auf Hammerklavieren mit Barockensembles wie den English Baroque Soloists unter Sir John Eliot Gardiner, Il Giardino Armonico unter Giovanni Antonini, der Musica Antica unter Reinhard Goebel, dem Venice Baroque Orchestra unter Andrea Marcon und dem Orchestra of the Age of Enlightenment unter Sir Simon Rattle. Katia und Marielle Labèque arbeiten mit Komponisten wie Louis Andriessen, Luciano Berio, Pierre Boulez, Philippe Boesmans, Osvaldo Golijov, Gyorgy Ligeti und Olivier Messiaen zusammen. Grenzüberschreitende musikalische Visionen führen die Schwestern Labèque regelmäßig über die klassische Musik hinaus zu neuen musikalischen Formen, in die sie Rock, elektronische und zeitgenössische Musik, Elemente der Improvisation und des Films aufnehmen. Um für solche Projekte, die alle Aspekte zeitgenössischen Schaffens verbinden, eine Plattform zu bilden, gründeten sie das eigene Label KML Recordings. Mit der KML Stiftung wollen sie nicht nur die Aufmerksamkeit für das Repertoire für zwei Klaviere stärken, sondern auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Künstlern unterschiedlicher Gebiete fördern.