Reise nach Kaliningrad 2018

Auf Einladung des Königsberger Doms fuhr der Philharmonische Chor Dresden vom 10. bis 13.05.2018 auf die Fahrt nach Kaliningrad. Das Motto der Reise "Brücken bauen zu anderen Kulturen und Nationen" wurde bereits am ersten Tag eingelöst: Auf dem Programm stand am 11.05. ein Begegnungskonzert mit dem russischen Chor "Cyrillic" in der Kathedrale St. Adalbert. Beide Chöre führten einzeln sowie gemeinsam A-cappella-Werke deutscher und russischer Komponisten auf. Den krönenden Abschluss des Konzertes bildete für beide Chöre das von der Orgel begleitete "Halleluja" aus Händels "Messias". Das begeisterte Publikum dankte mit viel Applaus.
Am 12.05. gastierte der Philharmonische Chor im Königsberger Dom mit einem Konzertprogramm, welche in Gedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges gestaltet war. Im ersten Teil agierten der Chor mit A-cappella-Werken und der Organist Denny Wilke abwechselnd. Nach der Pause kam Marcel Duprés "De profundis" in der Fassung für Solisten, Chor und Orgel unter der Leitung von Prof. Gunter Berger zur Aufführung. Die Solisten Eva Zalenga, Christoph Pfaller, Andreas Scheibner sowie der Organist Denny Wilke waren eigens dafür aus Deutschland mit angereist. Mit viel Applaus und stehenden Ovationen dankte das Publikum für dieses besondere, unter dem Eindruck der Schrecken des Ersten Weltkrieges geschriebene Werk. Eine Zugabe, das "Ave Maria" von Sergej Rachmaninow in altrussischer Sprache, rundete das Konzert im Königsberger Dom ab und wurde von den Zuhörern ebenso begeistert und mit Bravo-Rufen aufgenommen.
Neben den beiden sehr beeindruckenden Konzerten blieb auch noch etwas Zeit, die Stadt und Umgebung auf einer "Stadtrundfahrt per Schiff" und einem Kurzausflug an die Ostsee kennenzulernen.

Silke Lenk