Beethoven & Schostakowitsch

DIMITRI SCHOSTAKOWITSCH (1906-1975)
Sinfonie Nr. 6 in H-moll, Op. 54

1. I Largo  17:41
2. II Allegro  6:11
3. III Presto   7:34

LUDWIG VAN BEETHOVEN (1770-1827)
Sinfonie Nr. 6 in F-Dur, Op. 68

4. I Allegro ma non troppo   11:43
5. II Andante molto moto   11:51
6. III Allegro   5:24
7. IV Allegro   3:46
8. V Allegretto   8:33

Gesamtspieldauer:   72:55

Michael Sanderling | Chefdirigent
Dresdner Philharmonie


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Die „Pastorale“ Beethovens und die von Schostakowitsch geradezu als „Anti-Sinfonie“ geschaffenen 6. Sinfonien stellen Gegenentwürfe dar: zu den Erwartungen ihrer Zeit wie auch zu den jeweils vorangegangenen Sinfonien beider Meister. Die soeben bei Sony Classical erschienene Aufnahme beider Werke mit den Dresdner Philharmonikern verdeutlicht überraschende Bezüge zwischen den musikalisch und zeitlich scheinbar weit  auseinander liegenden Sinfonien und schlägt ein neues Kapitel in der Geschichte der Aufnahmen des Orchesters auf.

Die Aufnahme ist somit einerseits eine vergleichende musikalische Entdeckungsreise, die für den Zuhörer eine ungewohnte Hörerfahrung bereithält. Andererseits dokumentiert sie die ausgereiften musikalischen und stilistischen Möglichkeiten des traditionsreichen Dresdner Orchesters: „Die klangliche Flexibilität hat mich mit dazu bewegt, Beethoven und Schostakowitsch zu paaren: Ich glaube, dass das Orchester in der Lage ist, seine Visitenkarte, den philharmonischen, den „deutschen“ Klang, im Gedächtnis zu haben, und dennoch zwei völlig unterschiedliche Klangbilder anzubieten, die unverwechselbar sind und doch mit der Identität des Orchesters in Verbindung gebracht werden können“, so Michael Sanderling.