• Marek Janowski © Felix Broede Marek Janowski © Felix Broede
  • Francesco Piemontesi © Marco Borggreve Francesco Piemontesi © Marco Borggreve

Philharmonie im Kulturpalast
Kulturpalast
39 | 34 | 29 | 23 | 18 €
st

Bruckners Neunte

Bartóks Drittes Klavierkonzert und Bruckners Neunte Sinfonie sind Vermächtniswerke. Beide wurden von ihren Schöpfern bei deren Tod unvollendet hinterlassen. Beschränkte sich die Notwendigkeit einer Ergänzung bei Bartók auf die letzten Takte, so musste Bruckners Sinfonie ein Torso bleiben: das Finale ist trotz verschiedener Vervollständigungsversuche nicht definitiv zu rekonstruieren. So blieb Bruckners letztes Wort als Komponist das ergreifende, weit ausschwingende E-Dur-Adagio mit seinem friedvollen Schluss. Die gesamte Sinfonie stellt sich – das zeigt schon die Wahl der Tonart – dem Vergleich mit Beethovens Neunter, den sie dank ihrer bewundernswerten geistigen Selbständigkeit mühelos bestehen kann.

Béla Bartók (1881-1945)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 Sz 119 (1945)
Anton Bruckner (1824-1896)
Sinfonie Nr. 9 d-Moll WAB 109 (1887–1896)

Marek Janowski | Dirigent
Francesco Piemontesi | Klavier
Dresdner Philharmonie