• Julian Steckel © Giorgia Bertazzi Julian Steckel © Giorgia Bertazzi
  • Michael Sanderling © Nikolaj Lund Michael Sanderling © Nikolaj Lund

Philharmonie im Kulturpalast
Kulturpalast
39 | 34 | 29 | 23 | 18 €

Die Moldau

Smetana und Beethoven

Bedřich Smetana lässt in seiner großartigen sinfonischen Dichtung „Die Moldau“ einen Fluss zur Melodie werden. Das geschieht ganz im Geist der musikalischen Linienführung, wie sie seit der Klassik in der Orchestermusik entwickelt wurde. Auch Beethoven, sonst nicht unbedingt als Meister der Melodie berühmt, hat in seiner Achten Sinfonie Passagen geschrieben, in denen das Orchester in ein nicht endenwollendes Singen gerät. Und auch in einem Werk der Moderne wie Witold Lutosławskis phantasievollem Cellokonzert werden die melodischen Fähigkeiten des Soloinstruments wirksam eingesetzt, hier allerdings unterstützt von einer ebensogroßen Konzentration auf spieltechnische Virtuosität und rhythmischen Biss.


Dauer: 90 Minuten (inkl. Pause)

Signierstunde mit Julian Steckel und Michael Sanderling in der Pause

Bedřich Smetana (1824-1884)
„Die Moldau“ (1874) Sinfonische Dichtung aus dem Zyklus „Má vlast“ (Mein Vaterland)
Witold Lutosławski (1913-1994)
Konzert für Violoncello und Orchester (1970)
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93 (1812)

Michael Sanderling | Dirigent
Julian Steckel | Violoncello
Dresdner Philharmonie