•  Mikhail Petrenko © Alexandra Bodrova Mikhail Petrenko © Alexandra Bodrova
  • Estnischer Nationaler Männerchor (RAM) © Jaan Krivel Estnischer Nationaler Männerchor (RAM) © Jaan Krivel
  • Mikk Üleoja © Jarek Jõepera Mikk Üleoja © Jarek Jõepera
  • Michael Sanderling © Nikolaj Lund Michael Sanderling © Nikolaj Lund

Philharmonie im Kulturpalast
Kulturpalast
39 | 34 | 29 | 23 | 18 €

Dresdner Gedenktag

Die Dreizehnte Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch ist eine große Anklage gegen Ungerechtigkeit und Gewalt.  Das titelgebende Gedicht von Jewgeni Jewtuschenko wendet sich gegen antisemitische Tendenzen in der Sowjetunion, konkret gegen die Blockade aller Pläne, am Ort des deutschen Massakers von Babi Jar ein Denkmal zu errichten. In der Schlucht nahe Kiew waren während der Nazi-Besetzung Tausende von Menschen ermordet worden, die meisten davon ukrainische Juden. Die weiteren Sätze der Sinfonie behandeln kritisch verschiedene Aspekte des sowjetischen Lebens. Die Uraufführung wurde mit Ovationen aufgenommen, danach zwang man Schostakowitsch aber, Textänderungen vorzunehmen. Erst 1970 konnte die Originalfassung des düsteren Meisterwerks veröffentlicht werden.

Arvo Pärt (*1935)
„De profundis” für Männerchor, Schlagzeug und Orgel (1980) nach Psalm 130 (129)
James MacMillan (*1959)*
“… here in hiding …” für Männerchor a cappella (1993)
Text von Thomas von Aquin „Adoro te devote” in der englischen Übersetzung von Gerard Manley Hopkins
Max Reger (1873-1916)*
„Requiem" aus den „Zehn Gesängen“ für Männerchor op. 83 (1912)
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)
Sinfonie Nr. 13 b-Moll für Bass, Männerchor und Orchester op. 113 „Babi Jar“ (1962) nach Gedichten von Jewgeni Jewtuschenko (in russischer Sprache)
*Nur am 11. FEB 2018

Michael Sanderling | Dirigent
Mikhail Petrenko | Bass
Estnischer Nationaler Männerchor (RAM)
Mikk Üleoja | Dirigent und Einstudierung
Dresdner Philharmonie