• Roderich Kreile © Astrid Ackermann Roderich Kreile © Astrid Ackermann

Philharmonie in der Kreuzkirche
Kreuzkirche

Ein deutsches Requiem

Der bibelkundige Brahms hat die Texte zu seinem „Deutschen Requiem“ selbst ausgewählt, aus dem Alten wie dem Neuen Testament. Er stellt dabei weniger die Schrecken des Jüngsten Tages in den Vordergrund als den Gedanken des Trostes. Im Laufe seiner langen Entstehungszeit ist das Werk zu einem monumentalen Gebilde gewachsen, das aber durchgehend vom Wechsel von Trauer und Trost bestimmt wird. Den schönsten Ausdruck findet der Trostgedanke vielleicht im fünften Satz, „Ihr habt nun Traurigkeit“, der von einem berückenden Sopransolo getragen wird. Wichtig sind im ganzen Werk aber auch die Chorpartien, bei denen Brahms öfter auf die Kunst Georg Friedrich Händels zurückgreift.

 

 

Veranstalter: Kreuzkirche Dresden

Johannes Brahms
„Ein deutsches Requiem“
nach Worten der Heiligen Schrift
für Sopran, Bariton, Chor und Orchester op. 45 (1869)

Roderich Kreile Dirigent
Mandy Fredrich | Sopran
Michael Nagy | Bass
Dresdner Kreuzchor
Vocal Concert Dresden
Dresdner Philharmonie