• Claudia Rose © Marco Borggreve Claudia Rose © Marco Borggreve

Philharmonie auf Schloss Albrechtsberg
Schloss Albrechtsberg - Kronensaal
28 | 23 | 12 €

„Ein ewig Rätsel will ich bleiben“

Kammerkonzert

Das Englischhorn ist in der Kammermusik ein eher seltener Gast. Eine wichtige Rolle spielt es sonst vor allem im Opernorchester. Es nimmt daher nicht wunder, dass Enjott Schneider in „Ein ewig Rätsel will ich bleiben“, ein vergnügliches Spiel mit Wagner-Zitaten treibt. Aber es gibt auch Werke, in denen das zumeist etwas melancholisch klingende Instrument seine Eignung zum genuin  Kammermusikalischen beweist, wie Jan Koetsiers Quintett und Arthur Honeggers „Trois Contrepoints“. Wie eine Art großer Bruder des Englischhorns wirkt manchmal das Fagott, dem in den Stücken des Brasilianers Heitor Villa-Lobos technisch Schwieriges zugemutet wird, wobei das Bassinstrument seine ungeheure Beweglichkeit unter Beweis stellen kann.

Arthur Honegger (1892-1955)
„Trois Contrepoints“ für Flöte, Englischhorn, Violine und Cello (1922)
Jan Koetsier (1911-2006)
Quintett für Englischhorn und Streichquartett (1955)
Heitor Villa-Lobos (1887-1959)
„Corrupio“ für Fagott und Streichquartett (1923)
„Ciranda das sete notas“ für Fagott und Streichquintett (1933)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Adagio in c-Moll KV 580a (vermutlich 1783)
Enjott Schneider (*1950) / Richard Wagner (1813-1883)
„Ein ewig Rätsel will ich bleiben“ für Englischhorn, Fagott und Streichquintett (2011)

Claudia Rose | Flöte
Isabel Kern | Englischhorn
Daniel Bäz | Fagott
Denise Nittel | Violine
Deborah Jungnickel | Violine
Harald Hufnagel | Viola
Daniel Thiele | Violoncello
Ilie Cozmațchi | Kontrabass