• Gunter Berger © Nikolaj Lund Gunter Berger © Nikolaj Lund
  • Philharmonischer Chor © Nikolaj Lund Philharmonischer Chor © Nikolaj Lund

Philharmonie im Kulturpalast
Kulturpalast
39 | 34 | 29 | 23 | 18 €

„Im Westen nichts Neues“

100 Jahre Ende des Ersten Weltkrieges, Terminverschiebung

Auch Marcel Dupré hatte sich der in ganz Europa zu Beginn des 1. Weltkrieges vorherrschenden kriegsverherrlichenden Stimmung nicht entziehen können. Angesichts der vorstellbaren Grausamkeit trat jedoch bald Verzweiflung an die Stelle von Hoffnung und Aufbruchsgeist. Unter dem Eindruck der verheerenden Schlacht von Verdun schrieb Dupré 1916 das Oratorium „De profundis“ und widmete es den für Frankreich gefallenen Soldaten. Als Grundlage wählte er den 130. Psalm („Aus der Tiefe, rufe ich, Herr, zu dir“), dessen Text Vergebung und Erlösung erbittet, und fügte am Ende den Introitus der katholischen Totenmesse als Epilog an. Der sinfonisch behandelten Orgel kommt in der Komposition eine so bedeutende Rolle zu, dass auch die Fassung ohne Orchester von großer Wirkung ist. Auszüge aus dem Roman „Im Westen nichts Neues“ stellen eindringlich die Schrecken des Krieges dar.

Marcel Dupré
„De profundis“ op. 18 – Oratorium für Chor, Sopran, Tenor, Bass und Orgel (1916)
„Für die für das Vaterland gefallenen Soldaten“
Erich Maria Remarque
Lesung aus dem Roman „Im Westen nichts Neues“ (1928)
Werke für Orgel und Chor a cappella

Prof. Gunter Berger | Leitung
Eva Zalenga | Sopran
Albrecht Sack | Tenor
Andreas Scheibner | Bass
Denny Wilke | Orgel
Mechthild Großmann | Lesung
Philharmonischer Chor Dresden