• Marina Prudenskaya © Martin Sigmund Marina Prudenskaya © Martin Sigmund

Philharmonie im Kulturpalast
Kulturpalast
39 | 34 | 29 | 23 | 18 €

Janowski mit Strauss

In den „Nuits d’èté“ malt Hector Berlioz sechs so stimmungsvolle wie farbenreiche Bilder von Sommernächten. Die formvollendeten Gedichte Théophile Gautiers werden vom Komponisten in hochromantische Musik getaucht, wobei Berlioz die edlen Gesangslinien aufs Feinste zeichnet. Die „Sinfonia domestica“ von Richard Strauss ist ein halb pathetisches, halb ironisches Selbstporträt des Komponisten und seines häuslichen Lebens. Auf Romain Rollands Einwand, Strauss beschäftige sich schon wieder mit sich selbst, entgegnete der selbstbewusste Komponist: „Ich sehe nicht ein, warum ich keine Sinfonie auf mich selbst machen sollte. Ich finde mich ebenso interessant wie Napoleon und Alexander.“ Nun, nicht wenige Musikliebhaber werden dem vorbehaltlos zustimmen wollen...

Hector Berlioz
„Les nuits d’été“ („Sommernächte“) – Sechs Lieder für Mezzosopran und Orchester op. 7 (1841/56)
Richard Strauss
„Sinfonia domestica“ – Sinfonische Dichtung op. 53 (1903)

Marek Janowski | Dirigent
Marina Prudenskaya | Mezzosopran
Dresdner Philharmonie