• Katia und Marielle Labèque © Umberto Nicoletti Katia und Marielle Labèque © Umberto Nicoletti

Kulturpalast
39 | 34 | 29 | 23 | 18 €

Rezital Katia und Marielle Labèque

Wer Igor Strawinskis berühmten „Sacre du printemps” nur in der Orchesterfassung kennt, wird überrascht und begeistert sein von der pianistischen Klangphantasie, die der Komponist bei der Transkription für zwei Klaviere an den Tag legt. Strawinskis eigentümlicher, gänzlich unromantischer Klavierstil kommt dem Werk sehr zugute. Führt die „Frühlingsweihe” uns ins barbarische alte Russland, so lässt Claude Debussy in den exquisiten  „Six épigraphes antiques” eine ferne Zeit wieder aufleben, die von äußerst verfeinerter Kultur war. Das geschieht mit musikalischen Mitteln von aufregender Modernität, sodass es zur zeitgenössischen Musik des Amerikaners Philip Glass kein großer Schritt mehr ist.

Igor Strawinski (1882-1971)
“Le sacre du printemps” (1913) Originale Transkription des Orchesterwerks für zwei Klaviere durch den Komponisten
Claude Debussy (1862-1918)
“Six épigraphes antiques” Sechs Stücke für Klavier zu vier Händen (1914)
Philip Glass (*1937)
Four Movements for Two Pianos (2008)

Katia und Marielle Labèque | Klavier