Katia und Marielle Labèque

Katia und Marielle Labèque

Perfektes Zusammenspiel und außergewöhnliche Energie verbinden die Schwestern Katia und Marielle Labèque. Schon ihre Kindheit war von gemeinsamen musikalischen Erfahrungen geprägt. Mit ihrer Einspielung von Gershwins „Rhapsody in Blue“ wurden sie international bekannt.

Katia und Marielle Labèque konzertieren regelmäßig mit den weltbesten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Boston Symphony, Chicago Symphony, Cleveland Orchestra, Gewandhausorchester Leipzig, London Symphony, der Filarmonia della Scala, dem Philadelphia Orchestra, der Dresdner Staatskapelle, dem Royal Concertgebouw Amsterdam und den Wiener Philharmonikern. Sie arbeiteten und arbeiten mit Dirigenten wie Semyon Bychkov, Sir Colin Davis, Sir Simon Rattle, Gustavo Dudamel, Charles Dutoit, Sir John Eliot Gardiner, Kristjan Järvi, Paavo Järvi, Zubin Mehta, Seiji Ozawa, Georges Prêtre und Esa-Pekka Salonen zusammen. In dieser Spielzeit sind sie Artists in Residence der Dresdner Philharmonie.

Die beiden spielen auch auf Hammerklavieren mit Barockensembles wie den English Baroque Soloists, Il Giardino Armonico, der Musica Antica und dem Venice Baroque Orchestra. Im Rahmen einer Tournee traten sie mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment unter Sir Simon Rattle auf; darauf folgte ein Auftritt mit Barockinstrumenten am Théâtre des Champs-Elysées im Mai 2016 mit Pomo d´Oro.

Katia und Marielle Labèque hatten das Privileg, mit Komponisten wie Thomas Adès, Louis Andriessen, Luciano Berio, Pierre Boulez, Philip Glass, Osvaldo Golijov, György Ligeti und Olivier Messiaen zusammenzuarbeiten. Im Mai 2015 brachten sie in der Walt Disney Hall in Los Angeles zusammen mit dem L.A. Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Gustavo Dudamel ein neues Konzert von Philip Glass zur Uraufführung, das er eigens für sie geschrieben hatte. Auch Bryce Dessner komponiert derzeit ein Konzert für sie, das im Juni im Konzert der Labèque-Schwestern mit der Dresdner Philharmonie seine deutsche Erstaufführung erleben wird.

Das Klavierduo trat weltweit in den berühmtesten Konzerthäusern und bei Festivals auf, u.a. in der Carnegie Hall, der Mailänder Scala, dem Wiener Musikverein, der Berliner Philharmonie, Münchner Philharmonie, Royal Festival Hall, dem Hollywood Bowl, bei den BBC Proms, in Luzern, Ludwigsburg, Ravinia, Tanglewood und Salzburg. Einen großen Erfolg feierten die Schwestern mit ihrem Auftritt vor 33.000 Besuchern auf der Berliner Waldbühne gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Sir Simon Rattle.

Eine Rekordzahl von mehr als 100.000 Zuhörern besuchte das Wiener Sommernachtskonzert 2016 im Schloss Schönbrunn, wo sie mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Seymon Bychkov spielten. Mehr als 1,5 Millionen Zuschauer verfolgten weltweit die Übertragung im Fernsehen, Sony veröffentlichte eine CD sowie eine DVD des Konzerts. Ein Filmporträt der Pianistinnen erschien im März 2017 (Warner Classics/EuroArts).

Grenzüberschreitende musikalische Visionen führen die Schwestern Labèque regelmäßig über die klassische Musik hinaus zu neuen musikalischen Formen, in die sie Rock, elektronische und zeitgenössische Musik, Elemente der Improvisation und des Films aufnehmen. Als Plattform für solche Projekte gründeten sie das Label KML Recordings, auf dem sie u.a. das Album „Sisters“ veröffentlichten.

Im Jahr 2016 unterzeichneten sie einen Exklusivvertrag bei der Deutschen Grammophon. Zu den früheren Veröffentlichungen zählen ein Gershwin/Bernstein-Album und ihr Projekt „Minimalist Dream House“. Ihre Einspielung von Strawinskis „Le sacre du printemps“ und Debussys „Six Épigraphes antiques“ wurde im November 2016 veröffentlicht. Zur selben Zeit erschien eine von Renaud Marchart geschriebene Biographie der Schwestern. Die von Katia und Marielle Labèque gegründete KML Stiftung soll nicht nur das Repertoire für zwei Klaviere ins Bewusstsein rücken, sondern auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Künstlern anregen.

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