Ute Selbig

Ute Selbig

Ute Selbig wurde in Dresden geboren und absolvierte ihr Studium und Staatsexamen an der dortigen Musikhochschule Carl Maria von Weber bei Prof. Ilse Hahn. Bereits während dieser Zeit wurde sie Preisträgerin mehrerer nationaler und internationaler Gesangswettbewerbe und es kam zu ersten Konzertauftritten mit dem Dresdner Kreuzchor, woraus sich eine sehr intensive Zusammenarbeit entwickelte, ähnlich wie etwas später mit dem Leipziger Thomanerchor.

Schon seit Beginn der Karriere schenkt die Künstlerin dem Konzertgesang die gleiche Aufmerksamkeit wie ihren Aufgaben als Opernsängerin. Gastspiele führten sie durch annähernd ganz Europa, nach Fernost, Kanada, Nord- und Südamerika (u.a. in Buenos Aires), Russland und besonders häufig in die Vereinigten Staaten, so zum Spoleto-Festival nach Charleston, nach New York zum Mostly-Mozart-Festival (mit einer Live-Fernsehübertragung in den USA), Boston, Seattle, Los Angeles, Chicago, Milwaukee, Saint Louis, Charlotte und Indianapolis.

Regelmäßig singt die Sopranistin in der durch weltweite Spenden wieder aufgebauten Frauenkirche ihrer Heimatstadt. Zu den Konzerten der jüngsten Vergangenheit gehörten Auftritte im Wiener Musikverein mit Werken von W. A. Mozart und in der New Yorker Avery Fisher Hall mit Händels Messias, zusammen mit dem New York Philharmonic Orchestra unter Leitung von Peter Schreier, sowie eine Konzertreise durch Südkorea, Japan und Grossbritannien mit Bachs Matthäuspassion.

Ute Selbig ist gern gesehener Gast wichtiger Musikfestivals wie Dresdner Musikfestspiele, MDR-Musiksommer, Leipziger Bach- bzw. Gewandhaustage, Berliner und Luzerner Festwochen, Kissinger Sommer usw. und arbeitete mit Dirigenten wie Sir Colin Davis, Kent Nagano, Giuseppe Sinopoli, Christian Thielemann, Franz Welser-Möst, Tomas Netopil, Gerard Schwarz, Peter Schreier oder Fabio Luisi und Klangkörpern wie New York Philharmonic, Chicago Symphony, Los Angeles Chamber Orchestra, L'Orchestre Nationale de France, L'Orchestre del Maggio Musicale Fiorentino, Seattle Symphony, Orchestre de la Suisse Romande, Leipziger Gewandhausorchester und natürlich der Sächsischen Staatskapelle und der Dresdner Philharmonie regelmäßig zusammen.

Die Sängerin ist langjähriges Mitglied des Solistenensembles der Sächsischen Staatsoper Dresden und singt dort Partien im lyrischen Sopranfach wie Contessa Almaviva (Figaro), Pamina und Erste Dame (Zauberflöte), Fiordiligi und Despina (Cosi), Elvira (Giovanni), Agathe (Freischütz), Micaela (Carmen) und wurde ebenfalls als Angelica (Suor Angelica) und als Freia (Rheingold) gefeiert. Einen großen persönlichen Erfolg brachte ihr das umjubelte Debut der Eva in Wagners „Meistersingern“ an ihrer Dresdner Stammbühne.

Ebenda wurde sie mit dem erstmals vergebenen Christel-Goltz-Preis der Semperoper von der Namensgeberin persönlich ausgezeichnet.

Ute Selbig reüssierte an deutschen und internationalen Bühnen, u.a. an der Münchner Staatsoper, der Deutschen, Komischen und Staatsoper in Berlin, am Nationaltheater Mannheim, dem Staatstheater Nürnberg sowie am Grand Theatre de Genéve und zu den Opernfesttagen am Opernhaus in Zürich, an der Seattle Opera, der Opera Vancouver und – als Publikumsliebling – mehrmals an der San Diego Opera.

Die Sopranistin wirkte in zahlreichen Rundfunk- und Fernsehproduktionen mit und ist auf Schallplatten- und CD-Einspielungen zu hören.

Für ihr bisheriges künstlerischen Schaffen wurde Ute Selbig zur Sächsischen Kammersängerin ernannt.