Veronika Eberle

Veronika Eberle

Für ihr außergewöhnliches Talent und ihre musikalische Reife genießt Veronika Eberle bei den weltweit besten Orchestern, Konzerthallen und Festivals sowie bei einigen der bedeutendsten Dirigenten höchstes Ansehen.

In der Spielzeit 2017/18 gastiert sie beim London Symphony Orchestra, beim Orchestre National de Lille, beim RTE National Symphony Orchestra of Ireland, beim Orchestre Philharmonique de Strasbourg, bei den Hamburger Philharmonikern und bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Weitere Höhepunkte der Saison sind ihr Debüt beim Chamber Orchestra of Europe unter Yannick Nézet-Séguin, Tourneen durch Australien und Japan sowie Auftritte an der Hamburgischen Staatsoper im Rahmen der Wiederaufnahme von Alban Bergs „Lulu“.

Internationale Aufmerksamkeit erregte die damals erst 16-Jährige, als sie mit Sir Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern bei den Salzburger Osterfestspielen 2006 im ausverkauften Festspielhaus Beethovens Violinkonzert spielte. Zu Veronika Eberles wichtigsten Auftritten gehörten seither Konzerte mit dem London Symphony Orchestra, Concertgebouw-Orchester Amsterdam, New York Philharmonic, Orchestre Symphonique de Montréal, den Münchner Philharmonikern und dem Leipziger Gewandhausorchester, mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem hr-Sinfonieorchester, den Bamberger Symphonikern, dem Tonhalle-Orchester Zürich, Swedish Radio Symphony Orchestra, NHK Symphony Orchester Tokio und mit den Rotterdamer Philharmonikern. Dabei arbeitete sie u.a. mit Sir Simon Rattle, Kent Nagano, Bernard Haitink, Marek Janowski, Louis Langrée, Michael Sanderling und Andris Nelsons zusammen.

Konzertante Höhepunkte der Saison 2016/17 waren ihre Debüts beim Philadelphia Orchestra, beim San Francisco Symphony Orchestra und beim Philharmonia Orchestra London sowie neue Verpflichtungen beim Orchestre symphonique de Montréal, beim Münchner Kammerorchester und beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Veronika Eberle ist zudem eine engagierte Kammermusikerin. Sie spielt regelmäßig mit Dénes Várjon, Shai Wosner, Lars Vogt, Antoine Tamestit, Gautier Capuçon und Edicson Ruiz. Zu den Höhepunkten auf diesem Gebiet gehörten zuletzt die Master Series der Londoner Wigmore Hall und die Debut Series der New Yorker Carnegie Hall sowie Rezitals am Salzburger Mozarteum, im Amsterdamer Concertgebouw, im Pariser Théâtre de la Ville, in der Tonhalle Zürich und beim Lucerne Festival.

Veronika Eberle wurde in Donauwörth geboren, erhielt mit sechs Jahren ihren ersten Geigenunterricht und wurde bereits vier Jahre später Jungstudentin von Olga Voitova am Münchner Richard-Strauss-Konservatorium. Nach einem privaten Ausbildungsjahr bei Christoph Poppen kam sie an die Hochschule für Musik und Theater München, wo sie von 2001 bis 2012 bei Ana Chumachenco studierte.

Sie wurde von verschiedenen renommierten Institutionen gefördert – u.a. von der Nippon Music Foundation, dem Borletti-Buitoni Trust (Stipendium 2008), der Orpheum Stiftung zur Förderung junger Solisten in Zürich, der Deutschen Stiftung Musikleben in Hamburg und der Jürgen-Ponto-Stiftung in Frankfurt am Main. 2003 siegte sie in Mainz beim Internationalen Yfrah-Neaman- Wettbewerb. Von den Förderern des Schleswig-Holstein Musik Festivals und der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern wurde sie jeweils mit einem Publikumspreis ausgezeichnet; 2017 erhielt sie den Kulturpreis Bayern. Von 2011 bis 2013 war sie New Generation Artist bei BBC Radio 3 und von 2010 bis 2012 gehörte sie zu den „Jungen Wilden“ des Dortmunder Konzerthauses.

Veronika Eberle spielt die „Dragonetti“ -Stradivari aus dem Jahre 1700, eine großzügige Leihgabe der Nippon Music Foundation.