Benjamin Beilman wird international für seine leidenschaftlichen Darbietungen und seinen tiefen, reichen Ton gelobt, den die New York Times als "kraftvoll mit einem Hauch von Gewalt" und die Strad als "reine Poesie" beschrieb. Gepriesen für sein instinktives Gespür für Form und Farbe, bringt er eine Balance aus Eleganz und Überraschung in sein Spiel in. Er entdeckt neue Tiefen in bekannten Werken und erweitert durch sein Engagement für zeitgenössische Musik das Ausdrucksspektrum der Violine.
Zu den Höhepunkten von Benjamin Beilmans Saison 2025/26 zählen Auftritte mit dem Minnesota Orchestra mit Szymanowskis Violinkonzert Nr. 1, der Dresdner Philharmonie mit Mozarts Nr. 5, dem Antwerp Symphony Orchestra mit Saariahos "Graal théâtre", den Solistes Européens Luxembourg mit Beethoven, dem Nouvel Ensemble Moderne mit Berg und dem Nashville Symphony Orchestra mit Britten. Außerdem wird er zwei Kammermusikprogramme beim Sun Valley Music Festival kuratieren, inszenieren und leiten sowie seine Zusammenarbeit mit dem Pianisten Steven Osborne im Rahmen von Konzerten fortsetzen. Im Sommer begibt er sich auf eine einmonatige Tournee durch Australasien, darunter Auftritte mit dem Sydney Symphony Orchestra und dem Tasmanian Symphony Orchestra mit Tabita Berglund, dem West Australian Symphony Orchestra mit Anja Bihlmaier und der Auckland Philharmonia mit Giordano Bellincampi.
In der vergangenen Saison debütierte Benjamin mit den Berliner Philharmonikern und Kirill Petrenko auf Tournee in den USA und kehrte zum Chicago Symphony Orchestra, zum Cincinnati Symphony Orchestra, zum Oslo Philharmonic Orchestra und zum Antwerp Symphony Orchestra zurück. Außerdem debütierte er mit dem Belgischen Nationalorchester in einer Aufführung von Strawinskys Violinkonzert und mit dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra in einer Aufführung von Korngold.
In den vergangenen Spielzeiten trat Benjamin mit vielen bedeutenden Orchestern weltweit auf, darunter das Philadelphia Orchestra, das San Francisco Symphony Orchestra, das Chicago Symphony Orchestra, das Rotterdam Philharmonic Orchestra, das London Philharmonic Orchestra, das Trondheim Symphony Orchestra, das Oslo Philharmonic Orchestra, das Taipei Symphony Orchestra, das hr-Sinfonieorchester, das Tonhalle-Orchester Zürich, das Sydney Symphony Orchestra und das Houston Symphony Orchestra. Außerdem tourte er ausgiebig mit Musica Aviva durch Australien und wurde 2022 als einer der jüngsten Lehrenden an die Fakultät des Curtis Institute of Music berufen.
In den letzten Jahren hat Benjamin Beilmans Engagement und Leidenschaft für zeitgenössische Musik dazu geführt, dass Frederic Rzewski (im Auftrag von Music Accord) und Gabriella Smith (im Auftrag des Schubert Clubs in St. Paul und des San Francisco Conservatory of Music) neue Werke für ihn geschrieben haben. Außerdem hat er mehrfach Jennifer Higdons Violinkonzert aufgeführt, Thomas Larchers Konzert mit Hannu Lintu und dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich aufgenommen und Chris Rogersons Violinkonzert "The Little Prince" mit dem Kansas City Symphony Orchestra und Gemma New uraufgeführt.
Zu den Dirigent:innen, mit denen er zusammengearbeitet hat, gehören Elim Chan, Yannick Nézet-Séguin, Cristian Măcelaru, Lahav Shani, Andrés Orozco-Estrada, Semyon Bychkov, Krzysztof Urbański, Ryan Bancroft, Karina Canellakis, Jonathon Heyward, Juraj Valčuha, Han-Na Chang, Roderick Cox, Rafael Payare, Osmo Vänskä und Giancarlo Guerrero.
Benjamin Beilman studierte am Curtis Institute of Music bei Ida Kavafian und Pamela Frank sowie bei Christian Tetzlaff an der Kronberg Academy und erhielt zahlreiche renommierte Auszeichnungen, darunter ein Stipendium des Borletti-Buitoni Trust, ein Avery Fisher Career Grant und einen London Music Masters Award. Außerdem hat er Werke von Strawinsky, Janáček und Schubert für Warner Classics aufgenommen. Er spielt mit dem ehemaligen Balaković-F.-X.-Tourte-Bogen (um 1820) auf der "Ysaÿe" Guarneri del Gesù aus dem Jahr 1740, die ihm großzügigerweise von der Nippon Music Foundation zur Verfügung gestellt wird.