© Nikolaj Lund

Danae Dörken

"Ist die junge Pianistin die Entdeckung des Jahres?" fragte das Klassikmagazin Crescendo – und bejahte. "Auf dem Weg nach ganz oben" sehen sie auch die Rezensenten des Magazins Concerti. Die deutsch-griechische Pianistin Danae Dörken gehört zur Elite der international gefragten Künstler:innen einer neuen Generation, die mit atemberaubender Technik, außergewöhnlicher Bühnenpräsenz und musikalischem Tiefgang Publikum und Musikerkolleg:innen gleichermaßen in ihren Bann schlägt.

 

Als Siebenjährige bereits von Yehudi Menuhin gefördert, erregte Danae Dörken mit "ihrer sprühenden Spielfreude" (Kölner Stadt-Anzeiger) früh in führenden europäischen Konzertsälen Aufsehen. Nach ihrem Studium beim international verehrten Klavierpädagogen Karl-Heinz Kämmerling und dem renommierten Solisten und Lehrer Lars Vogt ist sie heute regelmäßiger Gast bei führenden Orchestern wie dem Orchestre de chambre de Paris, den Düsseldorfer Symphonikern, dem Orchester der Komischen Oper Berlin, den Prager Symphonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz, dem Helsingborg Symphony Orchestra, der Philharmonie Baden-Baden, dem Nordic Chamber Orchestra, der Royal Northern Sinfonia, dem Estonian National Symphony Orchestra, der Norrlandsoperan Symphony, dem Sinfonieorchester Münster, der Staatsphilharmonie Nürnberg und der Staatskapelle Weimar.

 

Danae Dörken konzertiert in der Londoner Wigmore Hall, im Lincoln Center New York, der Philharmonie de Paris, im Wiener Konzerthaus, dem Mozarteum Salzburg, der Tonhalle Zürich, im Bozar in Brüssel, im Megaron in Athen, im Brucknerhaus Linz, der Philharmonie Köln, der Elbphilharmonie Hamburg, im Gasteig München, im Konzerthaus Berlin, der Laeiszhalle Hamburg, Tonhalle Düsseldorf, der Alten Oper Frankfurt und im Beethoven-Haus Bonn. Sie ist regelmäßig bei wichtigen Festivals wie dem Kissinger Sommer, den Schwetzinger Festspielen, bei LuganoMusica, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, den Dresdner Musikfestspielen, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem GAIA Music Festival, dem Ohrid Summer Festival in Nordmazedonien, dem Fränkischen Sommer, den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker und dem Kammermusikfestival "Spannungen" in Heimbach zu erleben.

 

Die Saison 2025/26 ist für Danae Dörken reich an Höhepunkten. Gleich zweimal wird sie auf ausgedehnte USA-Tourneen gehen. Als Klaviersolistin spielt sie zudem mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt (Oder) in der Kölner Philharmonie. Mit dem multimedialen Projekt "Bach in Space" wird Danae Dörken in der Liederhalle Stuttgart, in der Tonhalle Düsseldorf sowie in Göttingen und Bonn zu erleben sein.

 

Im Klavierduo mit ihrer Schwester Kiveli gibt sie erneut zahlreiche Konzerte in Deutschland, in der Schweiz und in Italien. Mit ihrer Kammermusikpartnerin Annelien van Wauwe tritt sie in Belgien sowie in den Niederlanden auf und mit Benedict Kloeckner in der Schweiz.

 

Ende 2024 erschien das Album "GLASS TWO", ein Gemeinschaftsprojekt mit dem luxemburgischen Vibraphonisten und Komponisten Pascal Schumacher. Für dieses Album, das Werke von Philip Glass und Schumacher selbst enthält, wurden die beiden im Oktober 2025 mit dem Opus Klassik ausgezeichnet. Das Programm des Albums war im Rahmen dieser Auszeichnung sowie beim Beethovenfest Bonn und in Luxemburg zu hören.

 

Zum 100. Geburtstag des griechischen Nationalkomponisten Mikis Theodorakis erschien im Juni 2025 beim Label Berlin Classics ein sehr persönliches Album von Danae Dörken. Hierauf spielt sie das Klavierkonzert "Helikon" und die 1. Suite für Klavier und Orchester von Theodorakis, aufgenommen mit der Staatskapelle Weimar unter Kornilios Michailidis.

 

Im Jahr zuvor veröffentlichte Danae Dörken zusammen mit ihrer Schwester Kiveli die Duo-CD "Apollo & Dionysus" (Berlin Classics) sowie drei Alben mit dem französischen Oboisten Philippe Tondre beim Label Klarthe. Ihre maßstabsetzende CD-Aufnahme von Mozarts Klavierkonzert Nr. 21 und dem selten zu hörenden 2. Klavierkonzert von Mendelssohn mit der Royal Northern Sinfonia unter Lars Vogt erhielt glänzende Kritiken. 2012 veröffentlichte Danae Dörken ihr Debütalbum mit Werken von Leoš Janáček. Ihre Solo-CD mit Fantasien von Schumann, Schubert und C. P. E. Bach (ARS Produktion) wurden mit dem ICMA Award ausgezeichnet. Ihr Album "Odyssee" (Berlin Classics) wurde von der Kritik begeistert aufgenommen und für mehrere internationale Musikpreise nominiert.

 

Seit 2015 veranstalten Danae und Kiveli Dörken das Molyvos International Music Festival auf der griechischen Insel Lesbos. Neben dem großen Sommerfestival finden ganzjährig immer wieder Benefizkonzerte und Veranstaltungen mit den Künstler:innen des Festivals (darunter Sebastian Manz, Marlis Petersen, Linus Roth und Maximilian Hornung) in ganz Deutschland statt. Danae Dörkens Engagement für Griechenland, für Geflüchtete und für die musikalische Verbindung zwischen Griechenland und Deutschland wurde wiederholt in Beiträgen, u. a. der Fernsehmagazine "ttt – titel, thesen, temperamente" und "3sat kulturzeit", des WDR und zahlreicher anderer Medien, thematisiert.

Konzerte mit Danae Dörken