© James Bellorini

James MacMillan

Composer in Residence Saison 25/26

Unser Composer in Residence stellt sich vor. Mehr Bilder & Videos zu Sir James MacMillan finden Sie hier.

Sir James MacMillan ist einer der erfolgreichsten Komponisten der Gegenwart und tritt international als Dirigent auf. Seine Musiksprache ist geprägt von Einflüssen seiner schottischen Herkunft, seines katholischen Glaubens, seines sozialen Bewusstseins und seiner engen Verbindung zur keltischen Volksmusik und zeichnet sich durch rhythmische Spannung und kraftvolle emotionale Kommunikation aus.

 

James MacMillan erlangte erstmals internationale Anerkennung nach dem außerordentlichen Erfolg von "The Confession of Isobel Gowdie" bei den BBC Proms 1990. Seitdem werden seine zahlreichen Werke weltweit aufgeführt und ausgestrahlt. Zu seinen wichtigsten Kompositionen zählen das Schlagzeugkonzert "Veni, Veni, Emmanuel", das fast 500 Mal aufgeführt wurde, ein Cellokonzert für Mstislav Rostropovich und fünf Sinfonien. Zu seinen jüngsten bedeutenden Werken zählen sein Schlagzeugkonzert Nr. 2 für Colin Currie, das Violinkonzert Nr. 2 für Nicola Benedetti und seine Sinfonie Nr. 5, die er für The Sixteen komponierte und die 2019 im Rahmen einer großen Feier zu seinem 60. Geburtstag beim Edinburgh International Festival uraufgeführt wurde. In den vergangenen Spielzeiten wurden mehrere neue Werke für Chor und Orchester aus der Taufe gehoben, darunter sein "Weihnachtsoratorium", das 2021 vom London Philharmonic Orchestra uraufgeführt wurde, und "Timotheus, Bacchus and Cecilia", eine Hommage an die Kraft der Musik, die 2023/24 vom Cincinnati Symphony Orchestra und dem Hallé Orchestra uraufgeführt wurde. Zuletzt wurde ein neues Konzert für Orchester gemeinsam vom London Symphony Orchestra, dem Melbourne Symphony Orchestra, dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, dem Auckland Philharmonia Orchestra und dem Singapore Symphony Orchestra in Auftrag gegeben.

 

James MacMillan genießt eine erfolgreiche Karriere als Dirigent seiner eigenen Musik sowie einer Reihe von zeitgenössischen Kompositionen und Standardwerken und wird für die kompositorische Einsicht gelobt, die er in jede Partitur einfließen lässt. Er dirigierte Orchester wie das Rotterdam Philharmonic, die Münchner Philharmoniker, das Danish Radio Symphony Orchestra, das Gothenburg Symphony Orchestra, das Netherlands Radio Philharmonic Orchestra, das Frankfurt Radio Symphony Orchestra, das Hungarian National Philharmonic Orchestra, das St. Louis Symphony Orchestra, das Baltimore Symphony Orchestra, das BBC Symphony Orchestra, das BBC Scottish Symphony Orchestra, das Royal Scottish National Orchestra, das Tallinn Chamber Orchestra, das New Zealand Symphony Orchestra und das NHK Symphony Orchestra. Bis 2013 war er Erster Gastdirigent der Netherlands Radio Chamber Philharmonic und bis 2009 Komponist/Dirigent des BBC Philharmonic.

 

In der Saison 2025/26 wird James MacMillan als Composer in Residence der Dresdner Philharmonie tätig sein und in diesem Rahmen das Orchester in einem Chor-Orchester-Programm dirigieren, das auch sein 1989 komponiertes Werk "Cantos Sagrados" umfasst. Weitere Höhepunkte der Saison sind die Aufführung seines "Weihnachtsoratoriums" mit dem BBC Symphony Orchestra sowie Konzerte mit dem Gulbenkian Orchestra, dem Iceland Symphony Orchestra, dem BBC Scottish Symphony Orchestra, dem Flemish Radio Choir und dem Royal College of Music Symphony Orchestra. Ein neues Oratorium, "Angels Unawares", wird von The Sixteen und der Britten Sinfonia in Rom und London uraufgeführt.

 

James MacMillan gründete im Oktober 2014 das Musikfestival The Cumnock Tryst, das jährlich in seiner Heimat Ayrshire stattfindet. Im Jahr 2024 feierte das Festival sein zehnjähriges Jubiläum und startete eine internationale Sommerschule für Komponisten unter der Leitung von James MacMillan, die jungen Komponisten aus aller Welt offensteht. Das Cumnock Tryst gewann 2024 den Sky Arts Award für klassische Musik und 2025 den Series and Events Award bei den Royal Philharmonic Society Awards.

 

James MacMillan hat viele seiner eigenen Werke für Chandos, BIS und BMG für CD aufgenommen. Ein besonderes Highlight ist eine Reihe bei Challenge Records, darunter sein Violinkonzert "A Deep but Dazzling Darkness" und sein Schlagzeugkonzert "Veni, Veni, Emmanuel" mit Colin Currie und dem Netherlands Radio Chamber Philharmonic. Seine Veröffentlichung bei Harmonia Mundi, bei der er die Britten Sinfonia in Werken wie seinem Oboenkonzert dirigierte, wurde 2016 mit dem BBC Music Magazine Award ausgezeichnet. 2017 wurde die Aufnahme von James MacMillans Stabat Mater durch The Sixteen für einen Gramophone Award nominiert und gewann den Diapason d'or Choral Award.

 

James MacMillan wurde 2004 in Großbritannien zum CBE und 2015 zum Ritter geschlagen. 2024 wurde er zum Fellow der Ivors Academy ernannt.

 

Die Werke von James MacMillan erscheinen bei Boosey & Hawkes.

 

Konzerte mit James MacMillan