Josef Špaček wird für seine beeindruckende Klangästhetik, seine konzentrierte und packende Bühnenpräsenz sowie seine virtuosen technischen Fähigkeiten gepriesen und hat sich eine führende Position unter den Geiger seiner Generation erspielt. Bei der Interpretation seines weit gefächerten Violinrepertoires legt er eine "erstaunliche Artikulation und Athletik" (The Scotsman) an den Tag sowie eine "Fülle und Würze im Timbre" (The Telegraph).
Die Spielzeit 2026/27 führt ihn mit dem Tonhalle-Orchester Zürich zum Dvořák Prague Festival, zudem tritt er u. a. mit der Dresdner Philharmonie, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, den Stuttgarter Philharmonikern sowie den Bochumer und den Bamberger Symphonikern auf.
Zu den Höhepunkten der Saison 2025/26 zählten Debüts beim Pittsburgh Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra und dem Hong Kong Philharmonic Orchestra sowie Wiedereinladungen zum Konzerthausorchester Berlin, zu den Hamburger Symphonikern, den Bamberger Symphonikern, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern sowie ein Recital im Wiener Konzerthaus.
In den vergangenen Spielzeiten debütierte Josef Špaček beim Gewandhausorchester, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, den Rundfunkorchestern von WDR, SWR und hr, der Dresdner Philharmonie, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchestre de Paris, dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI Torino, dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem Helsinki Philharmonic Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Atlanta Symphony Orchestra, dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra und dem Shanghai Symphony Orchestra unter Dirigent wie Thomas Adès, Jiří Bělohlávek, Anja Bihlmaier, Semyon Bychkov, Nicholas Collon, James Conlon, Manfred Honeck, Jakub Hrůša, Eliahu Inbal, Joana Mallwitz, Tomáš Netopil, Petr Popelka, Kristiina Poska, Michael Sanderling, Thomas Søndergård, Krzysztof Urbański und David Zinman.
Auch mit Solorecitals und als Kammermusiker ist Josef Špaček sehr gefragt und konzertierte bereits im Wiener Konzerthaus, im Muziekgebouw aan ‘t IJ in Amsterdam, im Prager Rudolfinum sowie bei den Festivals in Évian, Verbier, Rosendal, Kronberg, Rheingau und Bad Kissingen. Außerdem war er zu Gast bei diversen Veranstaltern in Asien und den USA, darunter das Kennedy Center in Washington D. C., das 92Y in New York, La Jolla in San Diego, das ChamberFest Cleveland und das Nevada Chamber Music Festival.
Mit dem Czech Philharmonic spielte er für Supraphon unter der Leitung von Jiří Bělohlávek die Violinkonzerte von Dvořák und Janáček sowie die "Fantasie" von Suk ein – "in diesem Repertoire ist Špaček heute unübertroffen", befand die Sunday Times. Weitere Einspielungen widmen sich dem tschechischen Violinrepertoire und beispielweise sämtlichen Solosonaten von Ysaÿe. Aktuell arbeitet er an einer neuen Solo-CD mit Werken von Szymanowski, Martinů und Strawinsky und an einer Einspielung sämtlicher Violinkonzerte von Martinů mit dem Prague Radio Symphony Orchestra unter der Leitung von Petr Popelka.
Josef Špaček studierte bei Itzhak Perlman an der Juilliard School in New York, bei Ida Kavafian und Jaime Laredo am Curtis Institute of Music in Philadelphia sowie bei Jaroslav Foltýn am Prager Konservatorium. Er war Preisträger des Internationalen Königin-Elisabeth-Wettbewerbs in Brüssel und gewann Spitzenpreise beim Internationalen Michael Hill Violinwettbewerb in Neuseeland, beim Internationalen Carl Nielsen Violinwettbewerb in Dänemark und bei den Young Concert Artists International Auditions in New York.
Josef Špaček spielt auf der Violine "LeBrun; Bouthillard" von Guarneri del Gesù (ca. 1732), einer großzügigen Leihgabe von Ingles & Hayday.