© Shirley Suarez

Nina Bezu

Die in Berlin geborene Nina Bezu "verfügt über einen eleganten, ja mondän königinnenhaften Sopran" (Oper! Das Magazin). "Als lyrisch-dramatischer Sopran mit weicher, gut geführter Stimme verbindet sie stimmliches Talent mit beeindruckender Bühnenkraft" (OperaLibera).

 

Sie tritt in der aktuellen Spielzeit 2025/26 als Hanna Glawari in der Neuproduktion von "Die lustige Witwe" an der Bühne Baden auf und wird mit der Dresdner Philharmonie unter Sir Donald Runnicles in Richard Strauss‘ "Elektra" zu hören sein, ehe sie in der Titelpartie in der Neuproduktion von Tschaikowskis "Iolanta" an der Finnischen Nationaloper in Helsinki zu erleben sein wird.

 

Nina Bezu feierte kürzlich eine Reihe bedeutender Debüts, darunter in der Spielzeit 2024/25 die Titelpartie von Strauss‘ "Salome" und Elisabetta in Davide Livermores Neuproduktion von Verdis "Don Carlo", beides an der Finnischen Nationaloper unter Hannu Lintu. In einem weiteren Hausdebüt kehrte sie am Teatro Massimo di Palermo zur Salome zurück und wurde von Publikum und Presse gleichermaßen als "die große Entdeckung des Abends" (OperaLibera) gefeiert. Ihre Saison beendet sie mit Ihrem Rollendebüt als Rosalinde in "Die Fledermaus" bei den Wertinger Festspielen. Im Februar 2025 erschien außerdem Ihr Debütalbum „Überweltlich – Apparition“ beim Label Schweizer Fonogramm, auf dem sie gemeinsam mit dem Pianisten Matthias Alteheld Kunstlieder von George Crumb, Richard Strauss und Franz Schubert interpretiert.

 

In der Spielzeit 2023/24 gab sie unter anderem ihr Hausdebüt an der Staatsoper Hannover als Gräfin ("Le nozze di Figaro"). Sie war außerdem mit Verdis Messa da Requiem, Brahms’ "Ein deutsches Requiem" und Mendelssohns "Paulus" wiederholt im Herkulessaal in München sowie in Galakonzerten im Auditorio de Zaragoza mit dem Orquesta Sinfónica Ciudad de Zaragoza, im Theater Kempten mit der Smetana Philharmonie Prag und zuletzt mit dem Istanbul State Symphony Orchestra in der Türk Telekom Opera Hall zu erleben. Mit dem Orchestre National des Pays de la Loire unter der Leitung von Sascha Goetzel sang sie, u. a. gemeinsam mit René Pape, Konzerte mit Verdis Messa da Requiem in Angers und Nantes. ​

 

2022/23 gab sie ihr Rollendebüt als Violetta ("La traviata") bei den Opernfestspielen Schloss Glatt, kehrte als Gräfin in "Le nozze di Figaro" nach Cottbus zurück und gab ihr Hausdebüt am Teatro di San Carlo in Neapel als Gerhilde ("Die Walküre") an der Seite von Jonas Kaufmann und unter der Leitung von Dan Ettinger. Im Münchner Herkulessaal konnte sie in Dvořáks Stabat Mater gehört werden.

 

Sie gab in der Saison 2021/22 ihre Debüts an der Oper Leipzig als Mariana in Wagners "Das Liebesverbot", als Erste Dame ("Die Zauberflöte") und als Sopransolistin in Beethovens 9. Sinfonie am Staatstheater Braunschweig sowie als Gräfin in einer Neuproduktion von "Le nozze di Figaro" am Staatstheater Cottbus.​​

 

In den Spielzeiten 2019/20 und 2020/21 war sie Ensemblemitglied des Theater Vorpommern. Dort war sie als Leonora in Verdis "Il trovatore", als Dido in "Dido and Aeneas" von Henry Purcell und als Brigomeïde und Minna in Detlev Glanerts "Die drei Wasserspiele" zu erleben. Bereits in der Spielzeit 2018/19 gastierte sie am Theater Vorpommern als Königin der Nacht ("Die Zauberflöte"), noch bevor sie in das Opernensemble aufgenommen wurde.

Gastspiele führten Nina Bezu in den vorhergehenden Spielzeiten an das Konzerthaus Berlin, die Komische Oper Berlin, zu den Opernfestspielen Schloss Glatt, an das Teatro Principal de Zaragoza, das Auditorium Zaragoza und andere.​

 

Von der UEFA wurde die Sopranistin eingeladen bei der Eröffnungszeremonie des 24. Champions League Finales 2015 im Berliner Olympiastadion zu singen.

Sie ist Gewinnerin des Elizabeth Connell Prize – International Singing Competition for Dramatic Sopranos, des Gesangswettbewerbs Schloss Rheinsberg, Finalistin des Concurso Internacional Alfredo Kraus, des Internationalen Gesangswettbewerbs für Wagnerstimmen in Karlsruhe, der New York International Vocal Competition, zudem Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes Braunschweig und seit 2023 Stipendiatin der Olga Forrai Foundation.

Nina Bezu studierte an der Universität der Künste bei Robert Gambill und Carola Höhn, wo sie mit Auszeichnung ihr Master-Examen absolvierte. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei Christiane Iven, Thomas Quasthoff, Norma Sharp und Teresa Berganza.

Konzerte mit Nina Bezu

  • Oper konzertant

    Elektra

  • Oper konzertant

    Elektra