Sergei Nakariakov, der in Russland geborene israelische Trompeter, hat sich als einer der gefragtesten Trompeter der internationalen Musikszene etabliert. Dank seiner seltenen Verbindung aus atemberaubender Virtuosität, einem geschmeidigen, samtigen Klang und tiefer Sensibilität wurde er als "Paganini der Trompete" und "Caruso der Trompete" bezeichnet. Dem Flügelhorn hat er im Alleingang einen prominenten Platz auf dem Konzertpodium verschafft. Mit vielen der weltweit renommiertesten Orchester, Dirigent und Musiker verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit.
Sergei Nakariakovs Repertoire umfasst nicht nur die gesamte Originalliteratur für Trompete, sondern wird von ihm ständig um neue Werke erweitert, wobei er immer auf der Suche nach frischen musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten ist. Dazu gehören zahlreiche faszinierende Transkriptionen sowie Auftragswerke von Peter Ruzicka, Uri Brener, Enjott Schneider, Fazıl Say, Jörg Widmann und Mikhail Pletnev.
In der Saison 2026/27 ist er beim Konzert zum 40-jährigen Jubiläum der Kölner Philharmonie, beim Kronberg Festival und beim Seoul International Music Festival zu erleben, außerdem mit dem Tokyo Kosei Wind Orchestra in Taiwan. Darüber hinaus konzertiert er unter anderem mit dem Orchestra Fondazione Arena di Verona, der Dresdner Philharmonie und dem Orchestra Sinfonica Siciliana.
Die vergangenen Spielzeiten waren von einer Reihe herausragender Konzerte geprägt. Neben der Uraufführung von Fazıl Says Konzert für zwei Trompeten stellte er seine künstlerische Vielseitigkeit bei Auftritten in Europa, Südkorea, Hongkong, Argentinien, Brasilien und Japan unter Beweis. Auf dem Programm standen unter anderem Fazıl Says Trompetenkonzert, Jörg Widmanns Konzert "ad absurdum" sowie Haydns Cellokonzert Nr. 1 C-Dur und P. I. Tschaikowskys "Rokoko-Variationen", jeweils in einer Bearbeitung für Flügelhorn.
Sergei Nakariakov ist mit vielen der weltweit renommiertesten Dirigent aufgetreten, darunter Valery Gergiev, Vladimir Spivakov, Saulius Sondeckis, Christoph Eschenbach, Yuri Temirkanov, Jiří Bělohlávek, Jaap van Zweden, Yuri Bashmet, Sir Neville Marriner, Mikhail Pletnev, Dmitri Sitkovetsky, Kent Nagano, Vladimir Ashkenazy, Hugh Wolff und Ton Koopman, sowie mit bedeutenden Orchestern. Zudem arbeitet er für Kammermusikprojekte regelmäßig mit führenden Musikern wie Vadim Repin, Martha Argerich, Mischa Maisky, Emmanuel Pahud und Julian Rachlin zusammen. Eine langjährige musikalische Partnerschaft verbindet ihn mit der Pianistin Maria Meerovitch und seiner Schwester Vera Okhotnikova.
Sergei Nakariakovs Diskografie bei Teldec Classics International (Warner) wurde von Publikum und Kritik begeistert aufgenommen und umfasst die bekanntesten Originalwerke für Trompete sowie zahlreiche Bearbeitungen für Trompete und Flügelhorn. Mit Luiza Records gründete er sein eigenes Label und veröffentlichte dort das Doppelalbum "Metamorphosis" mit Kammermusik und Orchesterwerken von Widmann, Schumann und Fauré. 2025 erschien bei EuroArts die Weltersteinspielung von Mikhail Pletnevs Trompetenkonzert mit Sergei Nakariakov als Solist. Sein nächstes Projekt widmet sich dem Flügelhorn, mit Bearbeitungen von Werken Mozarts und Beethovens.
Der in Gorki geborene Sergei Nakariakov begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel, wechselte dann aber zur Trompete. Unterstützt wurde er dabei von seinem Vater Mikhail Nakariakov, der viele klassische Konzerte für Trompete bearbeitete und so ein einzigartiges Repertoire für seinen Sohn schuf. Er gab ihm sein technisches Wissen weiter und half ihm, sein außergewöhnliches musikalisches Gespür zu schärfen.
Als Exklusivkünstler von AR Resonance spielt Sergei Nakariakov eine Trompete dieses Herstellers. Sein Flügelhorn stammt von Antoine Courtois, Paris.