Sergei Nakariakov, der in Russland geborene israelische Trompeter, hat sich als einer der gefragtesten Blechbläser auf der internationalen Bühne etabliert. Ausgestattet mit einer seltenen Kombination aus atemberaubender Virtuosität, einem sanften, samtigen Klang und einer tiefen Sensibilität wurde er als "Paganini der Trompete" und "Caruso der Trompete" bezeichnet. Quasi im Alleingang hat er das Flügelhorn auf die Konzertbühne gebracht. Er pflegt langjährige Beziehungen zu vielen der weltweit angesehensten führenden Orchester, Dirigent:innen und Musiker:innen.
Sergei Nakariakovs Repertoire umfasst nicht nur die gesamte Bandbreite der Originalliteratur für Trompete, sondern es wird von ihm kontinuierlich um weitere Bereiche erweitert, wobei er stets nach neuen Mitteln des musikalischen Ausdrucks sucht. Sein Portfolio beinhaltet viele faszinierende Transkriptionen und Auftragswerke von Peter Ruzicka, Uri Brener, Enjott Schneider, Fazıl Say, Jörg Widmann und Mikhail Pletnev.
Sergei Nakariakovs vergangene Spielzeiten waren geprägt von einer Reihe hochkarätiger Konzerte. Neben der Weltpremiere von Fazıl Says Konzert für zwei Trompeten stellte er seine künstlerische Vielseitigkeit mit Konzerten in Europa, Südkorea, Hongkong, Argentinien, Brasilien und Japan unter Beweis. Auf dem Programm standen dabei u. a. das Trompetenkonzert von Fazıl Say sowie Jörg Widmanns Konzert "ad absurdum" und Haydns Cellokonzert Nr. 1 in C-Dur in einer Bearbeitung für Flügelhorn sowie die "Rokoko-Variationen" von Tschaikowsky in der Bearbeitung für Flügelhorn.
Sergei Nakariakov hat mit vielen der weltweit angesehensten Dirigenten zusammengearbeitet, darunter Valery Gergiev, Vladimir Spivakov, Saulius Sondeckis, Christoph Eschenbach, Yuri Temirkanov, Jiří Bělohlávek, Jaap van Zweden, Yuri Bashmet, Sir Neville Marriner, Mikhail Pletnev, Dmitri Sitkovetsky, Kent Nagano, Wladimir Aschkenasi, Hugh Wolff, Ton Koopman sowie mit großen Orchestern. Darüber hinaus realisiert er regelmäßig Kammermusikprojekte mit vielen der weltweit führenden Musiker:innen wie Vadim Repin, Martha Argerich, Mischa Maisky, Emmanuel Pahud, Julian Rachlin und Dmitri Sitkovetsky. Auch mit der Pianistin Maria Meerovitch und seiner Schwester Vera Okhotnikova verbindet ihn eine langjährige musikalische Zusammenarbeit.
Sergei Nakariakovs Diskografie bei Teldec Classics International (Warner) stieß bei Publikum und Kritik auf größte Begeisterung und umfasst das berühmteste Originalrepertoire für Trompete sowie zahlreiche Bearbeitungen für Trompete und Flügelhorn. Mit Luiza Records gründete Sergei Nakariakov sein eigenes Label und veröffentlichte die Doppel-CD "Methamorphosis" mit Kammermusik und Orchesterwerken von Widmann, Schumann und Fauré. 2025 brachte EuroArts die Weltersteinspielung von Michail Pletnevs Trompetenkonzert mit Sergei Nakariakov als Solist heraus. Das nächste Projekt ist dem Flügelhorn gewidmet und umfasst Bearbeitungen von Mozart und Beethoven.
Sergei Nakariakov wurde in Gorki geboren und begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel, wechselte jedoch dann zur Trompete – ein Richtungswechsel, bei dem er von seinem Vater, Mikhail Nakariakov, unterstützt wurde, der viele klassische Konzerte für die Trompete transkribiert und ein einzigartiges Repertoire für seinen Sohn geschaffen hat. Er vermittelte ihm sein technisches Wissen und half ihm, sein außergewöhnliches musikalisches Gespür weiterzuentwickeln.
Sergei Nakariakov ist mit seiner Trompete Exklusivkünstler bei AR Resonance. Er spielt ein Flügelhorn von Antoine Courtois, Paris.