Die britische Mezzosopranistin und Altistin Stephanie Wake-Edwards, die von The Times als "höchst ausdrucksstark" gelobt wurde, ist Gewinnerin des Concours Bordeaux Médoc Lyrique, Absolventin des renommierten Jette Parker Young Artist Programme am Royal Ballet and Opera, Covent Garden, Englands Repräsentantin bei der Cardiff Singer of the World Competition 2021 und derzeit Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin.
Zu ihren Auftritten in der Saison 2025/26 an der Deutschen Oper Berlin gehören Hermia in "Ein Sommernachtstraum", die Dritte Dame in "Die Zauberflöte", Prinz Orlofsky in "Die Fledermaus", Mary in "Der fliegende Holländer", La Badessa in "Suor Angelica", Cornelia in "Giulio Cesare", Barbara in "Violanta", Floßhilde in "Götterdämmerung", Grimgerde in "Die Walküre", Maddalena in "Rigoletto", Erste Magd in "Elektra", Eine Stimme in "Parsifal" und Witwe Browe in "Csar and Carpenter". Außerdem wird Stephanie Wake-Edwards mit der Dresdner Philharmonie und Sir Donald Runnicles als Erste Magd in "Elektra" auftreten und als Hermia in "Ein Sommernachtstraum" an der Glyndebourne Festival Opera mitwirken.
Zu ihren jüngsten Höhepunkten im Opernbereich zählen Polina in "Pique Dame" und Hermia in "Ein Sommernachtstraum" für die Garsington Opera, wobei sie mit Letzterer in einer konzertanten Aufführung im Rahmen der BBC Proms zu sehen war, die Dritte Dame in "Die Zauberflöte" mit der English National Opera, die Dritte Nymphe in "Rusalka" an der Bayerischen Staatsoper, Ino in einer Neuproduktion von "Semele" an der Glyndebourne Festival Opera, Anna in Weills "Die sieben Todsünden" am Teatro Colón in Argentinien und Javotte in "Manon" an der Hamburgischen Staatsoper. Seit sie 2024 Mitglied des Ensembles der Deutschen Oper Berlin wurde, hat Stephanie Wake Edwards dort die Titelrolle in "Carmen", La Marchesa Melibea in "Il viaggio a Reims", den Pagen in "Salome" und weitere Rollen gesungen. Während ihrer Zeit am Royal Ballet und der Royal Opera sang sie Anna in Weills "Die sieben Todsünden", das für Streaming-Angebote gefilmt wurde, Flora in "La traviata" und die Dritte Dame in "Die Zauberflöte".
In Konzerten hat sie Händels "Messias" mit dem Toronto Symphony Orchestra, Mahlers Sinfonie Nr. 3 mit Semyon Bychkov in der Royal Festival Hall in London, Vivaldis Stabat Mater beim Grafenegg Festival in Österreich, den "Messias" in Dubai mit dem Astana Symphony Orchestra sowie bei Liederabenden in der Wigmore Hall, der Opéra national de Bordeaux und beim Oxford Lieder Festival gesungen.
Stephanie Wake-Edwards hat kürzlich im Mendelssohn-Haus in Leipzig eine Auswahl von Werken von Fanny Hensel (geb. Mendelssohn) aufgenommen, worunter einige bisher unveröffentlichte Stückewaren. Sie schloss ihr Studium an der University of York mit einem BA in Soziologie mit Sozialpsychologie ab und erwarb anschließend einen Master-Abschluss in Gesang bei Alex Ashworth an der Royal Academy of Music, die ihr den Ehrentitel Associate (ARAM) verlieh.