Sunnyboy Dladla wurde in KwaZulu-Natal geboren und wuchs in der kleinen Township Piet-Retief in Südafrika auf. Er schloss sein Studium an der Universität Kapstadt mit Auszeichnung ab, wo er erste Erfahrungen in Rollen wie Nemorino in "L’elisir d’amore", Don Ottavio in "Don Giovanni", Il Conte di Libensk in "Il viaggio a Reims", Dorvil/"La scala di seta" und vielen anderen. Anschließend setzte er sein Studium in Zürich an der Zürcher Hochschule der Künste fort, wo er seinen Masterabschluss erwarb.
Er hat mit zahlreichen renommierten Dirigenten zusammengearbeitet, darunter Alberto Zedda, Sir Donald Runnicles, Sir Simon Rattle, Fabio Luisi, Marco Armiliato, Daniele Rustioni, Carlo Rizzi, Riccardo Minasi, David Perry, Giacomo Sagripanti, Constantin Trinks, Stéphane Denève, Lothar Koenigs sowie mit namhaften Regisseuren wie Barrie Kosky, Andreas Homoki, Rolando Villazón, Christoph Loy, Lotte de Beer und Calixto Bieito, um nur einige zu nennen.
Zu den Höhepunkten von Sunnyboy Dladlas Spielzeit 2026/27 zählen die Titelrolle in Gounods "Faust" am Teatre Principal de Palma (Rolldebüt), die Rolle des Almaviva in "Il barbiere di Siviglia" an der Israelischen Nationaloper in Tel Aviv, Orffs "Carmina Burana" mit Sir Donald Runnicles und der Dresdner Philharmonie sowie mit Carl St. Clair und dem Thailand Philharmonic Orchestra in Bangkok.
Zu seinen Projekten der Spielzeit 2025/26 gehörten Bruckners Te Deum mit dem Irish National Symphony Orchestra (in Irland) und mit dem George Enescu Philharmonic (in Rumänien) sowie verschiedene Aufführungen von "Carmina Burana" – unter anderem mit Sir Simon Rattle und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks in München, beim Verbier Festival in der Schweiz und in einem Karnevalskonzert mit John Axelrod und der RAI di Torino.
In der Spielzeit 2024/25 standen unter anderem sein Hausdebüt als Il Conte d’Almaviva in "Il barbiere di Siviglia" an der Royal Danish Opera, eine konzertante Aufführung von Rossinis Stabat Mater beim Verbier Festival unter der Leitung von Fabio Luisi, "Carmina Burana" mit John Axelrod und dem Romanian National Radio Orchestra sowie "Carmina Burana" in Limburg auf dem Programm.
In der Spielzeit 2023/24 gab Sunnyboy Dladla sein Hausdebüt als Don Ramiro in "La Cenerentola" am Gran Teatre del Liceu in Barcelona. Er trat in "Carmina Burana" mit dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von Gianandrea Noseda sowie mit dem Philadelphia Orchestra und beim Saratoga NY Festival (Saratoga Performing Arts Center, SPAC) unter der Leitung von Fabio Luisi auf. Außerdem sang er in Mozarts Requiem bei der Internationalen Stiftung Mozarteum in Salzburg.
In der Spielzeit 2022/23 kehrte er mit "Carmina Burana" unter der Leitung von Sir Donald Runnicles zum Edinburgh Festival zurück. Er trat als Young King in "Lessons in Love and Violence" von George Benjamin am Opernhaus Zürich auf, als Il Conte d’Almaviva in "Il barbiere di Siviglia" sowie als Peter Quint in "The Turn of the Screw" und gab sein Rollendebüt als Leopold in "La Juive" von Halevy an der Staatsoper Hannover. Er debütierte als Oraspe in "Aureliano in Palmira" beim Rossini Opera Festival in Pesaro.
Während seiner Zeit als Ensemblemitglied an der Staatsoper Hannover von 2020 bis 2023 übernahm Sunnyboy Dladla zudem herausragende Rollen wie den Ferrando in "Così fan tutte" und den Cassio in "Otello".
Seine bemerkenswerte Bühnenpräsenz erstreckt sich auch auf die BBC Proms, wo er 2018 mit dem London Symphony Orchestra unter Sir Simon Rattle debütierte und die Rollen Un Bête, Le petit Vieillard, La Théière und La Rainette aus Ravels "L’Enfant et les sortilèges" sang. Im folgenden Jahr kehrte er zu den BBC Proms zurück, um unter der Leitung von Nathalie Stutzmann mit dem BBC National Orchestra of Wales Mozarts Requiem aufzuführen.
Eine von Sunnyboys Dladlas Paraderollen, Il conte d’Almaviva aus Rossinis "Il barbiere di Siviglia", führte ihn zum Rossini Opera Festival, an die Deutsche Oper Berlin, an Den Norske Oper Oslo, an die Oper Leipzig, an das Theater Dortmund, an die Staatsoper Stuttgart und an viele weitere Häuser. Zu seinen weiteren bemerkenswerten Rollen zählen Don Ramiro aus "La Cenerentola", mit dem er an der Staatsoper Stuttgart debütierte und den er in den folgenden Spielzeiten an der Oper Leipzig und an der Opera North Leeds unter der Leitung von Wyn Davies erneut sang, Paolino in Cimarosas "Il matrimonio segreto" und Il Conte di Libensk in "Il viaggio a Reims" am Opernhaus Zürich, Belfiore in "Il viaggio a Reims" unter der Leitung von Alberto Zedda für die Accademia Rossiniana beim Rossini Opera Festival in Pesaro, Arone in "Mosè in Egitto" und Xailoun in Offenbachs "Barkouf" an der Oper Köln.
Von 2018 bis 2020 gehörte Sunnyboy Dladla zum Solistenensemble der Oper Dortmund, nachdem er zuvor an der Deutschen Oper Berlin (2014–2015) und am Internationalen Opernstudio der Oper Zürich (2012–2014) tätig war.
Er ist auf zahlreichen Aufnahmen zu hören, darunter eine vollständige DVD-Aufnahme von "Mosè in Egitto" live von den Bregenzer Festspielen unter der Leitung von Enrique Mazzola (2017) und "Les Contes d’Hoffmann" live von der De Nationale Opera in Amsterdam unter der Leitung von Carlo Rizzi (2018).