Die in München geborene Mezzosopranistin Susan Zarrabi ist seit der Spielzeit 2022/23 Mitglied des Ensembles der Komischen Oper Berlin, wo sie Rollen wie Dorabella in
"Così fan tutte" von W. A. Mozart, Cherubino in "Le nozze di Figaro" von W. A. Mozart, Lichas in "Hercules" von G. F. Händel und Cupido in "Orpheus in der Unterwelt" von J. Offenbach singt.
In der Spielzeit 2024/25 interpretiert sie Rollen wie Hänsel in E. Humperdincks "Hänsel und Gretel", Nefertiti in P. Glass' "Akhnaten" und die Zweite Dame in W. A. Mozarts "Die Zauberflöte".
Im März 2023 gab die junge Mezzosopranistin ihr Debüt in der Elbphilharmonie in Hamburg sowie im Stadtcasino in Basel, wo sie Dorabella in W. A. Mozarts "Così fan tutte" sang, zusammen mit dem Kammerorchester Basel unter der Leitung von Giovanni Antonini.
Im November 2023 übernahm sie die Titelrolle in V. Genins Weltpremiere von „Alkestis“, einer Mono-Oper für Mezzosopran und Streicher, unter der musikalischen Leitung von Oksana Lyniv im Pierre Boulez Saal in Berlin.
Im Sommer 2024 nahm sie am Spoleto Festival dei due Mondi in Italien als Amore in C. W. Glucks "Orfeo ed Euridice" teil. Außerdem nahm sie ihre Rolle als Cherubino in W. A. Mozarts "Le nozze di Figaro" beim Edinburgh International Theatre Festival in Schottland wieder auf.
Verschiedene Gastengagements führten die junge Mezzosopranistin an zahlreiche Opernhäuser in ganz Deutschland, darunter die Bayerische Staatsoper, das Theater Augsburg und die Alte Oper Frankfurt.
Im Juni 2024 war sie erstmals zu Gast beim Kissinger Sommer, wo sie mit dem BBC Symphony Orchestra unter der Leitung von Sakari Oramo F. Mendelssohn Bartholdys "Sommernachtstraum" aufführte.
Ihr Konzertrepertoire umfasst Epochen von Messen, Oratorien und Passionen, darunter G. F. Händels "Messiah", J. S. Bachs h-Moll-Messe, "Johannespassion" und "Weihnachtsoratorium", F. Mendelssohn Bartholdys "Elias" und "Paulus" sowie G. Rossinis Petite Messe solennelle.
In ihrer künstlerischen Arbeit außerhalb der Oper konzentriert sich Susan Zarrabi gerne auf das Liedgenre. Zusammen mit ihrem Liedbegleiter Aurelius Braun war sie Finalistin und gewann den Sonderpreis bei der Wigmore Hall Song Competition 2022 in London.
Susan Zarrabi ist regelmäßig in Liederabenden zu hören, unter anderem 2021 und 2023 mit Gerold Huber im Rahmen der Schubert-Woche im Pierre Boulez Saal in Berlin. Darüber hinaus war sie zweimal Stipendiatin der Liedakademie des Internationalen Musikfestivals Heidelberger Frühling (2016/17) unter der Leitung von Thomas Hampson.
2018 war die Mezzosopranistin zu Gast beim Gustav Mahler Festival in Steinbach am Attersee, wo sie auch im Sommer 2023 auftrat. Ihre Liebe zu Mahler führte sie 2019 zur Gustav Mahler Gesellschaft in Hamburg, wo sie 2020 erneut zu erleben war. Im Jahr 2021 sang sie außerdem zusammen mit Thomas Hampson Mahler-Lieder im Gustav Mahler Forum für Musik und Gesellschaft in Klagenfurt, Österreich.
Ihre Konzerttätigkeit führte sie bisher durch ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz.