Tara Erraught ist eine der international führenden Sängerinnen, deren vielseitiges Repertoire vom Barock über Mozart, zum Belcanto-Repertoire und der Romantik bis hin zur zeitgenössischen Musik reicht.
In der Spielzeit 2025/26 wird Tara Erraught sich in ihrer Paraderolle der Donna Elvira in Mozarts "Don Giovanni" an der Wiener Staatsoper und der Semperoper Dresden vorstellen. Als Rosina ("Il barbiere di Siviglia") kehrt sie an die Berliner Staatsoper zurück. Mit Spannung wird ihr Debüt bei den Salzburger Pfingstfestspielen und den Salzburger Festspielen als Madame Cortese in Rossinis "Il viaggio a Reims" erwartet. Konzertverpflichtungen führen die Künstlerin zum Scottish Chamber Orchestra, mit Liedern von Alma Mahler zur Dresdner Philharmonie unter Emmanuel Tjeknavorian sowie zum Welsh National Orchestra, mit dem sie die "Songs of Travel" von Ralph Vaughan Williams interpretieren wird.
Höhepunkte der vergangenen Spielzeiten waren ihr Rollendebüt als Vitellia ("La clemenza di Tito") an der Staatsoper Hamburg, ihr Rollendebüt in der Titelpartie in "Iphigénie en Tauride" sowie Cendrillon und Donna Elvira an der Opéra de Paris, ihr Rollendebüt als Maria Stuarda an der Irish National Opera und die Donna Elvira beim Gastspiel der Wiener Staatsoper in Monte Carlo. Tara Erraught war Mitglied des Opernstudios und des Ensembles der Bayerischen Staatsoper und gastiert regelmäßig in München, zuletzt wurde sie als Rosina und Adalgisa ("Norma") gefeiert. Weitere Partien in München waren Susanna, Despina, Hänsel, Orlofsky, Sesto, Angelina ("La Cenerentola"), Roméo und Kathleen Scott in der erfolgreichen Uraufführung von Srnkas Oper "South Pole". An der Metropolitan Opera New York wurde sie als Nicklausse ("Hoffmanns Erzählungen") und Hänsel gefeiert. An der Wiener Staatsoper gastierte Tara Erraught als Donna Elvira, Komponist und Rosina. Als Angelina in der Neuproduktion von "La Cenerentola" wurde sie von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung als "neue Belcanto-Königin" gefeiert. Bei den Salzburger Festspielen 2016 debütierte sie als Siebel in Gounods "Faust". Im Festspielhaus Baden-Baden sang sie Annio ("La clemenza di Tito") unter Yannick Nézet-Séguin. In Hamburg debütierte sie als Fiordiligi ("Così fan tutte"), Alice ("Falstaff") und Vitellia.
Daneben gab Tara Erraught Liederabende in der Wigmore Hall London, bei der Schubertiade, in München, Barcelona, Oxford und Eppan. Eine besondere Ehre war die Einladung zum Jubiläumsliederabend zur Feier des 100. Geburtstags von Victoria de los Angeles in Barcelona, den sie auch an der Londoner Wigmore Hall präsentierte. Konzertverpflichtungen führten sie zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Herbert Blomstedt, zum SWR Symphonieorchester, zum Minnesota Orchestra unter Simone Young und mit einer Mozart-Gala zum Münchner Rundfunkorchester unter Alexander Soddy. Mit dem National Symphony Orchestra in Dublin verbindet sie eine umfangreiche und regelmäßige Zusammenarbeit. Daneben führte sie ihre internationale Konzerttätigkeit u. a. bereits an die New Yorker Carnegie Hall, das Kennedy Center Washington, zum Pittsburgh Symphony Orchestra, nach Vancouver, Savannah, Indianapolis, Milwaukee, Dublin, Lyon und Tokio. Mit dem Philadelphia Orchestra sang sie das Requiem von Mozart unter Yannick Nézet-Séguin.
Geboren im irischen Dundalk, machte Tara Erraught ihren Abschluss an der Royal Irish Academy of Music in Dublin. Sie arbeitet regelmäßig mit Brigitte Fassbaender.