© Simon Pauly

Thomas Lehman

Mit einem Repertoire, das Wagners Amfortas, Verdis Macbeth und die Titelpartie in John Adams’ "Nixon in China" umfasst, hat sich Thomas Lehman rasch als einer der überzeugendsten Baritone unserer Zeit etabliert. Seine wachsende internationale Karriere führte ihn bereits zu Auftritten bei den Salzburger Festspielen, an die Bayerische Staatsoper, das Royal Opera House und die Deutsche Oper Berlin, wobei Wagners große Baritonpartien zunehmend einen wichtigen Platz in seinem Repertoire einnehmen.

In der Saison 2026/27 kehrt Thomas Lehman als Gunther in Barrie Koskys Neuproduktion der "Götterdämmerung" unter der Leitung von Sir Antonio Pappano an das Royal Opera House zurück. Außerdem gibt er sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen als Heerrufer in Ilaria Lanzinos Neuproduktion von "Lohengrin", dirigiert von Tarmo Peltokoski. Darüber hinaus gibt er sein Hausdebüt am Opernhaus Zürich als Dr. Falke in "Die Fledermaus" sowie sein Debüt an der Dutch National Opera als Ibn-Hakia in Evgeny Titovs Inszenierung von "Iolanta", dirigiert von Kwame Ryan. Auf dem Konzertpodium singt er "Carmina Burana" mit der Dresdner Philharmonie unter Sir Donald Runnicles sowie mit dem Orchester des Teatro dell’Opera di Roma im Circo Massimo in Rom.

Zu seinen jüngsten Höhepunkten zählt die Uraufführung der Partie des Dr. Keiron in Unsuk Chins "Die dunkle Seite des Mondes" an der Staatsoper Hamburg unter Kent Nagano. Hinzu kamen Engagements am Royal Opera House als Vater in "Hänsel und Gretel", bei den Salzburger Festspielen als Lord Guglielmo Cecil in Ulrich Rasches Neuproduktion von "Maria Stuarda", an der Bayerischen Staatsoper als Kilian in "Der Freischütz" unter Daniele Rustioni sowie an der San Francisco Opera als Heerrufer in David Aldens Inszenierung von "Lohengrin". Außerdem trat er für die Detroit Opera als Guglielmo in "Così fan tutte" sowie als Ibn-Hakia in "Iolanta" an der Opéra de Rouen und am Theater Bern auf. Zu seinen weiteren bemerkenswerten Engagements gehören Ford in Barrie Koskys "Falstaff" an der Komischen Oper Berlin, Il Conte Almaviva in "Le nozze di Figaro" am Theater Basel sowie Donner in "Das Rheingold" mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin – in Aufführungen in Rotterdam, am Théâtre des Champs-Élysées in Paris, in Dortmund und Baden-Baden.

Als Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin etablierte sich Thomas Lehman als einer der führenden Baritone des Hauses und sang dort ein außerordentlich breit gefächertes Repertoire. In den vergangenen Spielzeiten übernahm er unter anderem erstmals die Rollen des Amfortas in "Parsifal" und des Kurwenal in einer Neuproduktion von "Tristan und Isolde". Hinzu kamen die Titelpartien in "Macbeth" und John Adams’ "Nixon in China", Yeletsky in einer Neuproduktion von "Pique Dame" sowie seine ersten szenischen Auftritte als Wolfram in "Tannhäuser". Sein umfangreiches Repertoire an der Deutschen Oper umfasst außerdem Gunther in Stefan Herheims "Götterdämmerung", Lucifer in "Antikrist", Guy de Montfort in "Les Vêpres siciliennes", Lescaut in "Manon Lescaut" unter Sir Simon Rattle, Ford in "Falstaff", Marcello in "La bohème", Renato in "Un ballo in maschera", Figaro in "Il barbiere di Siviglia", Il Conte Almaviva in "Le nozze di Figaro", Valentin in "Faust" und Silvio in "Pagliacci".

Konzerte mit Thomas Lehman

  • Sonderkonzert - Sinfoniekonzert

    Carmina Burana

  • Sonderkonzert - Sinfoniekonzert

    Carmina Burana