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Oper konzertant

Beethoven „Leonore“

Das frühe Meisterwerk Beethovens mit Dorothee Oberlinger

Zum Konzert

„Fidelio“ kennt fast jeder. Aber wer kennt „Leonore“, ihre erste Fassung? Wenn überhaupt, hört man in Konzerten ihre Ouvertüre, aber als gesamte Oper ist sie erst in den letzten Jahren für die Bühne wiederentdeckt worden. 1805, also fast zehn Jahre vor „Fidelio“ uraufgeführt, hatte „Leonore oder Der Triumph der ehelichen Liebe“, wie Beethoven sein Werk zunächst nannte, keinen rechten Erfolg. Das lag auch daran, dass Wien von Napoleon besetzt war und im Publikum hauptsächlich seine Soldaten saßen, nicht die Beethoven-Kenner und Fans. Aber er war auch selbst unzufrieden, wollte den dramatischen Kern seiner „Leonore“ noch stärker herausarbeiten.
Dennoch – auch diese erste Fassung zeigt schon Beethovens Experimentierfreude: wie er versucht, Sinfonik und Oper zu verbinden, wie er neue Wege für die dramatische Musik findet. Für viele ist sie deshalb sogar die mutigere und unkonventionellere der beiden Fassungen. Wir haben die Barockspezialistin Dorothee Oberlinger eingeladen, die konzertante Aufführung der „Leonore“ im Rahmen unseres Beethoven-Schwerpunkts zu leiten. Für die halbszenische Einrichtung sorgt Tabatha McFadyen.

Koproduktion mit den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci

Programm

Ludwig van Beethoven
„Leonore“ (Urfassung von „Fidelio“)

Mitwirkende

Dorothee Oberlinger
Dirigentin
Sreten Manojlovic
Bariton (Don Fernando)
Jordan Shanahan
Bariton (Don Pizarro)
Sebastian Kohlhepp
Tenor (Florestan)
Julia Grüter
Sopran (Leonore)
Tobias Kehrer
Bass (Rocco)
Siobhan Stagg
Sopran (Marzelline)
Cornel Frey
Tenor (Jaquino)
Benoît de Leersnyder
Szenische Einrichtung
Chorwerk Ruhr
Dresdner Philharmonie

Biografien

Dorothee Oberlinger

Die Blockflötistin, Ensembleleiterin und Dirigentin Dorothee Oberlinger gehört zu den international prägenden Persönlichkeiten im Bereich der Alten Musik. Neben zahlreichen internationalen Engagements tritt sie seit 2002 auch als Solistin mit ihrem eigenen Ensemble 1700 auf. An Projekten mit Neuer Musik und Avantgarde hat sie ebenfalls bereits mitgewirkt. Die Leiterin der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci sowie der Arolser Barock-Festspiele unterrichtet zudem als Professorin am Salzburger Mozarteum.

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Sreten Manojlovic

Der aus Serbien stammende und in Wien ausgebildete Bass-Bariton Sreten Manojlović begeistert sein Publikum auf internationalen Bühnen, vor allem mit Repertoire aus dem 18. Jahrhundert. Ob in Opern von Händel oder Mozart oder in Oratorien von Bach oder Haydn, er überzeugt mit seiner kraftvollen Stimme und seiner ausdrucksvollen Bühnenpräsenz. Oft arbeitet er mit dem französischen Ensemble Les Arts Florissants zusammen, in dessen Nachwuchsprogramm er einst seine ersten großen internationalen Erfolge feierte.

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Jordan Shanahan

In den letzten Jahren konnte sich der hawaiianische Bariton Jordan Shanahan besonders mit seinen charismatischen Interpretationen der dramatischen Rollen international einen Namen machen. 

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Sebastian Kohlhepp

Der deutsche Tenor Sebastian Kohlhepp ist europaweit als Interpret von Rollen wie Loge im "Rheingold", Belmonte in der "Entführung aus dem Serail" oder Narraboth in "Salome" gefragt, zudem mit einer "immensen vokalen Farbpalette" (Opernwelt) als Solist in Konzerten und als Liedsänger. Auch in Asien und Südamerika ist er bereits aufgetreten. Nach einigen Jahren in Festengagements am Staatstheater Karlsruhe, an der Wiener Staatsoper und an der Oper Stuttgart ist er seit 2017 freischaffend tätig.

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Julia Grüter

Julia Grüter ist seit 2018 Ensemblemitglied am Staatstheater Nürnberg, wo sie Rollen wie Donna Anna in "Don Giovanni" oder Susanna in "Le nozze di Figaro" singt. Zudem ist die Sopranistin an Häusern wie dem Aalto-Musiktheater Essen oder der Komischen Oper Berlin zu Gast. Bei den Bayreuther Festspielen sang sie bislang das Blumenmädchen ("Parsifal") sowie den Jungen Hirten ("Tannhäuser"). Auch im Konzertbereich ist die national und international gefragt, z. B. für Händels "Messias" oder Haydns "Schöpfung".

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Tobias Kehrer

Die Karriere von Tobias Kehrer begann 2011 als Stipendiat im Ensemble der Deutschen Oper Berlin, dem er seit 2012 fest angehört. Der aus Dessau gebürtige Bass zählt u. a. Osmin in "Die Entführung aus dem Serail", Sarastro in "Die Zauberflöte", Fafner und Hunding aus dem "Ring" sowie den Commendatore in "Don Giovanni" zu seinen Paraderollen, die er regelmäßig auf großen europäischen und US-amerikanischen Bühnen singt. Auch konzertante Werke wie Beethovens 9. Sinfonie oder Bruckers Te Deum gehören zu seinem Repertoire.

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Siobhan Stagg

Mit ihrer „engelgleichen Stimme“ (Kölner Stadt-Anzeiger) und ihrer „ätherischen Bühnenpräsenz“ (Sydney Morning Herald) hat sich die australische Sopranistin Siobhan Stagg als eine der faszinierendsten lyrischen Künstlerinnen ihrer Generation etabliert.

 

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Cornel Frey

Der aus der Schweiz stammende Tenor Cornel Frey ist seit 2012 Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein, wo er Partien wie Pedrillo in Mozarts "Entführung aus dem Serail" oder Strauss' Eisenstein in der "Fledermaus" singt. Auch Wagner-Rollen wie Mime oder Loge gehören zu seinem Repertoire, genauso wie Jaquino aus Beethovens "Fidelio", den er mit der Dresdner Philharmonie für CD aufgenommen hat. Als Opern- und Konzertsänger ist er auf zahlreichen europäischen Bühnen und bei Festivals zu erleben.

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Dresdner Philharmonie

Spitzenklasse!

Spitzenklasse! Das ist der Anspruch der Dresdner Philharmonie. Das Orchester steht für Konzerte auf höchstem künstlerischen Niveau, musikalische Bildung für jedes Alter und den Blick über den musikalischen Tellerrand hinaus. Gastspiele auf fast allen Kontinenten und die Zusammenarbeit mit Gästen aus aller Welt haben den Ruf der Dresdner Philharmonie in der internationalen Klassikwelt verankert. 

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