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Schulkonzert

Brundibár

Eine Oper für kleine und große Leute über Macht und Widerstand

02.10.

Freitag | 02.10.2026
09.00 Uhr Beginn
Kulturpalast, Konzertsaal

Eintritt für Schulklassen nach Anmeldung frei
Der Vorverkauf beginnt zu einem späteren Zeitpunkt.

02.10.

Freitag | 02.10.2026
10.45 Uhr Beginn
Kulturpalast, Konzertsaal

Eintritt für Schulklassen nach Anmeldung frei
Der Vorverkauf beginnt zu einem späteren Zeitpunkt.

Zum Konzert

Dauer: ca. 1 Std. ohne Pause

Aninka und Pepíček wollen auf dem Marktplatz singen, um Geld für ihre kranke Mutter zu sammeln. Doch der Drehorgelmann Brundibár fürchtet Konkurrenz und vertreibt sie. Dank der Hilfe von Hund, Katze und Spatz und mit Unterstützung der anderen Kinder der Stadt gelingt es ihnen, sich gegen die Einschüchterungsversuche zu behaupten.
Hans Krásas „Brundibár“ ist eine ebenso verspielte wie tiefgründige Kinderoper – voller Witz, Musik und Fantasie, und zugleich untrennbar mit ihrer Entstehungsgeschichte verbunden. Die Inszenierung würdigt den Komponisten und die Kinder von Theresienstadt, die „Brundibár“ ab 1943 über 50 Mal aufführten, ohne das Werk zum historischen Dokument zu verengen. Im Mittelpunkt steht Brundibár als zeitlose Fabel über Macht, Verführung und gemeinsames Handeln. Farbenreich, humorvoll und unmittelbar erzählt, spricht diese Inszenierung Kinder direkt an und eröffnet zugleich älteren Zuschauerinnen und Zuschauern vielschichtige Perspektiven auf Geschichte, Verantwortung und den Mut, Macht zu erkennen – und ihr gemeinsam zu widerstehen.

9:00 Uhr: Klassen 3-10
10:45 Uhr: Klassen 3-10

Programm

Hans Krása
"Brundibár" Oper für Kinder
Ouvertüre für kleines Orchester

James MacMillan (Composer in Residence)
"Dětem" für Kinderchor

Mitwirkende

Tabatha McFadyen
Regie und Choreographie
Gunter Berger
Musikalische Leitung
Georg Köhler
Dirigent (Krása: Ouvertüre für kleines Orchester)
Bernhard Hansky
Bariton
Antoni Staniec
Pepíček
Lea Kohnen
Aninka
Nadia Toliou
Polizist
Xiang Li
Spatz
Mei Ling Daniell-Greenhalgh
Katze
Nikolai Füchte
Hund
Nicolas Köhler
Tanz
Carley Marholin
Tanz
Philip Mayers
Klavier
Carola Volles
Ausstattung
Friedemann Kleinert
Orgel
Alexander Hauer
Lichtregie
Philharmonischer Kinderchor Dresden
Dresdner Philharmonie

Biografien

Tabatha McFadyen

Die Australierin und heutige Wahlberlinerin Tabatha McFadyen ist Regisseurin, Choreografin und Darstellerin. Zu ihren jüngsten Projekten zählen die Choreografie und die Regieassistenz für "Les Contes d'Hoffmann" an der Staatsoper Berlin, der sie bis 2025 auch fest als Spielleiterin verbunden war, sowie die Choreografie für "Der Rosenkavalier" in Zürich. Sie hat bereits mit international renommierten Regisseur:innen wie Lydia Steier, Claus Guth, Robert Carsen, Calixto Bieito und Barrie Kosky gearbeitet.

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Gunter Berger

Chordirektor / Leitung Kinder- und Bürgerchor

Gunter Berger studierte Schulmusik und Orchesterdirigieren, widmet sich aber seit 1990 vornehmlich der Chormusik. Von 1990 bis 2011 führte er den MDR-Kinderchor zu europäischer Geltung, ab Sommer 2012 übernahm er für zehn Jahre die Leitung des Philharmonischen Chores Dresden. Seit 2022 konzentriert er sich auf die Leitung des Philharmonischen Kinderchores Dresden und des Bürgerchores am Kulti sowie auf seine zahlreichen Lehrtätigkeiten, Workshops und Programmideen, mit denen er die Chorszene bereichert.

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Georg Köhler

Georg Köhler ist in der Spielzeit 2026/27 Runnicles Fellow der Dresdner Philharmonie und wirkt zudem seit 2023 als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Akademischen Kammerorchesters Zürich. 2023 war er Preisträger der Mahler Competition und sammelte zuvor zwei Jahre lang wichtige Erfahrungen als Assistenzdirigent beim Orchester national d’Île-de-France.

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Bernhard Hansky

Der deutsche Bariton Bernhard Hansky war zu Beginn seiner Karriere Mitglied des Opernstudios der Komischen Oper Berlin und später Ensemblemitglied an der Dresdner Semperoper und der Hamburgischen Staatsoper. Seit 2022 ist er freischaffend als Opern- und Konzertsänger unterwegs, singt Rollen wie Papageno in der "Zauberflöte", Conte d’Almaviva in "Le nozze di Figaro" oder Kurwenal in "Tristan und Isolde" genauso wie die Baritonpartien in Oratorien und Passionen. In seiner Freizeit produziert er den Opern-Podcast "Parlando".

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Antoni Staniec

Der aus Polen gebürtige Tenor Antoni Staniec studiert an der Universität der Künste Berlin. Neben Auftritten als Solist macht er als Liedinterpret eine Hälfte des Duos "Gable & Staniec" aus, das kammermusikalische Programme entwirft und aufführt. Auch als Gesangspädagoge ist er aktiv und gründete 2026 das Programm "Giuditta Pasta Academy", im dem junge Opernsänger zusammenkommen, um sich in musikhistorischem Wissen und in Gesangskunst weiterzubilden.

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Lea Kohnen

Lea Kohnen übernahm 2026 als Preisträgerin des 35. Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg die Hauptpartie in Grétrys „Blaubart“ und bei der Uckeroper Marguerite in Gounods „Faust“, 2024/25 debütierte sie als Pamina am Allee-Theater Hamburg und sang Gretel im Konzerthaus Berlin. 2025 war sie Young Artist beim Leeds Lieder Festival und wurde beim „Seghizzi Concorso Internazionale per Canto Cameristico“ ausgezeichnet. Kohnen studierte an der Universität der Künste Berlin und an der Guildhall School of Music and Drama in London. Sie ist Stipendiatin von Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin e.V. Ihr Fokus gilt dem Lied.

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Nadia Toliou

Die griechische Sopranistin Nadia Toliou ist als Opern- und Konzertsängerin tätig. Sie studierte Bachelor Gesang sowie Master Oper bei Prof. Yamina Maamar an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und wurde durch DAAD-Stipendium gefördert. In der Spielzeit 2025 sang sie die Titelrolle in Das Tagebuch der Anne Frank. Ihr Operndebüt gab sie 2022 als Erster Knabe in Die Zauberflöte an der Staatsoperette Dresden.

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Xiang Li

Die junge Sopranistin Xiang Li stammt aus China, wo sie ihr Bachelor-Studium erfolgreich abgeschlossen hat. Inzwischen bildet sie sich in Konzert- und Operngesang an der Dresdner Musikhochschule weiter und war u. a. bereits am Staatsschauspiel der Stadt sowie an den Landesbühnen Sachsen zu erleben, in Rollen wie Sandrina in "La finta giardiniera" oder Erster Knabe in "Die Zauberflöte". Auch im Konzertbereich ist die mehrfach ausgezeichnete Sängerin erfolgreich und trat z. B. bereits in der Dresdner Kreuzkirche auf.

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Mei Ling Daniell-Greenhalgh

Meiling Daniell-Greenhalgh stammt aus Großbritannien und schloss im Sommer 2025 ihren Master in Gesang an der Dresdner Musikhochschule ab. Zu den Opernrollen, die sie bereits gesungen hat, zählen Cherubino in "Le nozze di Figaro", Hermia in "A Midsummer Night's Dream" sowie Hänsel in "Hänsel und Gretel". Auch als Konzertsängerin ist sie in Deutschland und dem Vereinigten Königreich erfolgreich. Seit der Saison 2025/26 singt sie mit dem RIAS Kammerchor Berlin und dem Chor der Landesbühnen Sachsen.

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Nikolai Füchte

Der Bariton Nikolai Füchte studiert Gesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bei Prof. Hartmut Zabel. Wichtige zusätzliche Impulse erhielt er durch die Arbeit mit Britta Schwarz, KS Olaf Bär sowie Snežna Nena Brzaković. Engagements als Konzertsolist führten ihn unter anderem zum Festival "Sumartónleikar í Skálholti” in Island, in den "Koningin Elisabethzaal Antwerpen” in Belgien sowie in den “Kulturpalast Dresden” und die Dresdner Frauenkirche. Ein Schwerpunkt seines künstlerischen Schaffens liegt in der Barockmusik sowie der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts.

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Nicolas Köhler

Nicolas Köhler ist ein erfolgreicher und preisgekrönter Bühnentänzer und tritt in TV-Produktionen, Theatern und Showbühnen im deutschsprachigen Raum auf. Von klein auf begeisterte er sich schon für das Tanzen und ließ sich in Deutschland in den Bereichen Jazz, Ballett und zeitgenössischer Tanz sowie in den USA in urbanen Tanzstilen ausbilden. Zuletzt war er u. a. als Gast an der Staatsoper Unter den Linden, der Wiener Staatsoper und der Oper Graz zu erleben.

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Carley Marholin

Carley Marholin ist Tänzerin und absolvierte ihr Studium in New York, wo sie zu Beginn ihrer Karriere in zahlreichen Produktionen mitwirkte. Sie tanzte u. a. als Mitglied der Martha Graham Dance Company und des Steps Ensemble. Inzwischen lebt sie in Berlin, wo sie viel in der freien Szene tätig ist. Zudem war sie bereits an der Staatsoper Unter den Linden, der Semperoper Dresden und den Landesbühnen Sachsen zu sehen. Als Choreografin hat sie Projekte in New York und Berlin realisiert.

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Philip Mayers

Philip Mayers ist ein australischer Musiker von großer Vielseitigkeit. Als Pianist, Liedbegleiter, Kammermusikpartner und Musikalischer Leiter trat er bei internationalen Festivals auf. In den letzten Jahren konzentrierte er sich auf die Zusammenarbeit mit dem RIAS-Kammerchor, Rundfunkchor Berlin, NDR Vokalensemble u. a.. Im Bereich der neuen Musik wirkte als Solist und Mitglied verschiedener Ensembles bei mehr als 100 Uraufführungen mit. Er ist selbst aktiv als Komponist und Arrangeur.

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Carola Volles

Carola Volles absolvierte ihr Studium zur Kostümbildnerin an der Universität der Künste in Berlin und ist seit 2010 als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin tätig. Dabei wirkt sie an zahlreichen innerdeutschen Häusern, aber auch im europäischen Ausland. Auch in Muscat und San Francisco war sie bereits engagiert. Zu ihrem bisherigen Schaffenskatalog zählen Opern wie "Götterdämmerung", "Nabucco", "Salome" und "Die Liebe zu den drei Orangen".

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Alexander Hauer

Der Schauspieler, Choreograf und Regisseur Alexander Hauer war von 2000 bis 2004 Ensemblemitglied am Theater Bremen. Seit 2004 ist er freischaffend tätig und entwickelt Musik-, Tanz- und Theaterprojekte, in denen Bewegung, Klang und Gemeinschaft auf besondere Weise miteinander verbunden sind. 2011 gründete er die gemeinnützige Kulturinstitution OpusEinhundert, deren Künstlerischer Leiter er seitdem ist und mit der er inklusive Produktionen mit bis zu 150 Mitwirkenden verschiedener Altersstufen auf die Bühne bringt.

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Philharmonischer Kinderchor Dresden

Der Philharmonische Kinderchor Dresden zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten Kinderchören Deutschlands und blickt auf eine fast sechzigjährige Geschichte zurück. Die Programme umfassen Werke von der Renaissance bis zum 21. Jahrhundert, aus vielen Ländern und Kulturen, vom Volkslied bis zu Pop-Adaptionen. 

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Dresdner Philharmonie

Spitzenklasse!

Spitzenklasse! Das ist der Anspruch der Dresdner Philharmonie. Das Orchester steht für Konzerte auf höchstem künstlerischen Niveau, musikalische Bildung für jedes Alter und den Blick über den musikalischen Tellerrand hinaus. Gastspiele auf fast allen Kontinenten und die Zusammenarbeit mit Gästen aus aller Welt haben den Ruf der Dresdner Philharmonie in der internationalen Klassikwelt verankert. 

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