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Sinfoniekonzert

Glagolitische Messe

Blechglanz, Orgelkraft und slawische Sprache

20.05.

Donnerstag | 20.05.2027
19.00 Uhr Beginn
Kulturpalast, Konzertsaal

Preise
ab 64 | 53 | 45 | 39 | 29 | 22 €
FLEXGebühr + 6 €
Ermäßigte Preise:
ab 10 € für Schüler unter 18J. 
ab 10 € für Junge Leute unter 30J.
ab 11 € für Dresden-Pass und SB ab GdB 80
Wer erhält Ermäßigungen? Lesen Sie hier.

Zum Konzert

Die Gründung der Tschechoslowakischen Republik 1918 war nicht nur ein starkes Zeichen für die Demokratie in Europa, sondern hat auch der Musik in unserem Nachbarland neue Impulse gebracht. Voller Nationalstolz komponierte Leoš Janáček 1926 eine „Sinfonietta“ für seine Heimatstadt Brünn und den neuen Staat, für viele Tschechinnen und Tschechen sie ist heute fast so etwas wie eine zweite Nationalhymne. Beeindruckend ist schon der Beginn, der sage und schreibe 14 Trompeten verlangt, dazu noch vier Posaunen und drei Tuben.
Stolz auf die slawischen Wurzeln bewog Janáček auch zur Komposition seiner „Glagolitischen Messe“, denn ihr Text ist keineswegs das sonst übliche Latein, sondern eine frühe Form der tschechischen Sprache, das Altkirchenslawische. Ungewöhnlich für eine Messe ist auch, dass sie gar nicht für den Kirchengebrauch komponiert wurde, sondern als Feier von Natur, Mensch und Urkraft eher für den Konzertsaal. Dennoch spielt die Orgel eine herausragende Rolle, ihr Part ist höchst virtuos und wird bei uns von Palastorganistin Iveta Apkalna übernommen.

Programm

Leoš Janáček
Sinfonietta für Orchester
„Glagolitische Messe“ für Soli, Chor, Orgel und Orchester

Mitwirkende

David Robertson
Dirigent
Kateřina Kněžíková
Sopran
Lucie Hilscherová
Alt
Pavol Breslik
Tenor
Jan Martiník
Bass
Iveta Apkalna
Orgel
Blechbläser aus der Janáček Philharmonie Ostrava
Ensemble
Prager Philharmonischer Chor
Dresdner Philharmonie

Biografien

David Robertson

Der US-Amerikaner David Robertson ist Dirigent, Komponist und ein Visionär der klassischen Musikwelt. Er war u. a. Chefdirigent des St. Louis Symphony Orchestra und des Sydney Symphony Orchestra und lehrt heute als Dozent an der Juilliard School in New York, deren Dirigierabteilung er als Direktor vorsteht. Regelmäßig leitet er seine eigenen Werke und setzt sich generell sehr für die Aufführung Neuer Musik ein. Im Mai 2027 gibt er sein Debüt bei der Dresdner Philharmonie.

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Kateřina Kněžíková

Mit ihrer dunkel timbrierten und doch kristallklaren Sopranstimme hat sich Kateřina Kněžíková einen Namen als eine der führenden Künstler:innen Tschechiens gemacht. Sie tritt regelmäßig in allen tschechischen und slowakischen Opernhäusern sowie in weiten Teilen Europas auf. Neben Opernrollen wie Janáčeks Jenufa, Dvořáks Rusalka oder Verdis Gilda hat sie auch zahlreiche Werke für die Konzertbühne im Repertoire und gab 2024 mit Janáčeks "Glagolitischer Messe" ihr Debüt in der New Yorker Carnegie Hall.

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Lucie Hilscherová

Die Mezzosopranistin Lucie Hilscherová stammt aus Tschechien und ist seit vielen Jahren eine gefragte Interpretin auf den Konzert- und Opernbühnen ihres Heimatlandes und weit darüber hinaus. So war sie bereits in Tokio und New York zu hören und hat mit Dirigenten wie Jiří Bělohlávek, Semyon Bychkov, Christoph Eschenbach oder Cornelius Meister gearbeitet. Zu ihrem Konzertrepertoire gehört Beethovens "Missa solemnis" ebenso wie die Mezzopartien in Mahlers Sinfonien Nr. 2 und Nr. 3.

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Pavol Breslik

Der Tenor Pavol Breslik stammt aus Bratislava und war zu Beginn seiner Karriere Ensemblemitglied an der Staatsoper Untern den Linden und am Opernhaus Zürich. Seit 2018 reist er als freischaffender Sänger um die Welt und tritt in renommierten Häusern auf. Zu seinen jüngsten Engagements zählen die Titelrolle von "Lohengrin" an der Semperoper, Matteo in "Arabella" an der New Yorker Met und Tamino in "Die Zauberflöte" an der Wiener Staatsoper.

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Iveta Apkalna

Die lettische Organistin Iveta Apkalna ist eine herausragende Künstlerin, die in ihrem Spiel Virtuosität, Stilverständnis und emotionale Tiefe kombiniert. In der Spielzeit 2026/27 ist sie zum wiederholten Male die Palastorganistin am Kulturpalast. Zu ihren internationalen Auftritten mit und ohne Orchester gehören auch immer wieder Uraufführungen von Werken, die ihr gewidmet sind und die das Orgelrepertoire nachhaltig erweitern. Zahlreiche Auszeichnungen und Tonaufnahmen zeugen von ihrer großen Bedeutung für die Musikwelt.

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Prager Philharmonischer Chor

Der Prager Philharmonische Chor besteht seit nunmehr 90 Jahren und ist damit der älteste professionelle Chor der Tschechischen Republik. Er tritt viel in seinem Heimatland mit den dort ansässigen Orchestern auf, aber auch in anderen Ländern Europas als gefragter musikalischer Partner von namhaften Ensembles. So ist der Chor zum Beispiel seit 2010 Choir in Residence bei den Bregenzer Festspielen. Seine Diskografie ist vielfach preisgeknört und wächst stetig weiter.

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Dresdner Philharmonie

Spitzenklasse!

Spitzenklasse! Das ist der Anspruch der Dresdner Philharmonie. Das Orchester steht für Konzerte auf höchstem künstlerischen Niveau, musikalische Bildung für jedes Alter und den Blick über den musikalischen Tellerrand hinaus. Gastspiele auf fast allen Kontinenten und die Zusammenarbeit mit Gästen aus aller Welt haben den Ruf der Dresdner Philharmonie in der internationalen Klassikwelt verankert. 

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