Entdecken Sie unsere Konzert-Highlights hier. Unsere neue Saison 26/27: Paradiese 
Sinfoniekonzert

Dresdner Gedenktag Haydn Messe

Große Oratorien aus Klassik und Gegenwart

13.02.

Samstag | 13.02.2027
19.00 Uhr Beginn
Kulturpalast, Konzertsaal

Preise
ab 64 | 53 | 45 | 39 | 29 | 22 €
FLEXGebühr + 6 €
Ermäßigte Preise:
ab 10 € für Schüler unter 18J. 
ab 10 € für Junge Leute unter 30J.
ab 11 € für Dresden-Pass und SB ab GdB 80
Wer erhält Ermäßigungen? Lesen Sie hier.

Zum Konzert

Haydns „Nelson-Messe“ entstand 1798 in einer Zeit akuter Bedrohung durch Napoleons Truppen. Die angespannte, stellenweise düstere Klangsprache ist für Haydn ungewöhnlich und spiegelt eine Gesellschaft wider, die um Sicherheit und Frieden bittet. Auch die auffällig präsenten Trompeten und Pauken erinnern an militärische Signale, obwohl sie ursprünglich aus finanzieller Not eingesetzt wurden, wegen Geldmangels fehlten Bläser. Pendereckis „Polnisches Requiem“ blickt mehr als 180 Jahre später auf Krieg und Gewalt zurück, jedoch nicht aus einer Situation der Gefahr, sondern aus der Perspektive des Erinnerns. Es ist kein Requiem für eine einzelne Person, sondern ein musikalisches Denkmal für die Opfer von Krieg, Aufständen und politischer Unterdrückung in Polen. Während Haydns Messe Hoffnung und Schutz erfleht, hält Penderecki Schmerz, Verlust und Trauer bewusst aus. All dies steht auch in Verbindung zum jährlichen Gedenken an die Zerstörung Dresdens am 13. Februar 1945 und die bleibende Mahnung zu Frieden, Gewaltlosigkeit und Toleranz.

Programm

Joseph Haydn
"Nelson-Messe" („Messe in der Bedrängnis")

Krzysztof Penderecki
Auszüge aus dem "Polnischen Requiem"

Mitwirkende

Hans-Christoph Rademann
Dirigent
Louise McClelland Jacobsen
Sopran
Marie Henriette Reinhold
Alt
Patrick Grahl
Tenor
Matthias Winckhler
Bass
Dresdner Kammerchor
Dresdner Philharmonie

Biografien

Hans-Christoph Rademann

Dirigent

Hans-Christoph Rademann stammt aus Dresden, war Mitglied des Kreuzchores und gründete noch während seines Studiums in den Fächern Chor- und Orchesterdirigieren den Dresdner Kammerchor, den er zu einem international beachteten Spitzenchor formte und bis heute leitet. Nach Chefpositionen beim NDR Chor und beim RIAS Kammerchor ist er seit 2013 der Leiter der Internationalen Bachakademie Stuttgart und bereits seit 2008 Intendant des Musikfestes Erzgebirge. 2025 wurde er mit dem Georg-Friedrich-Händel-Ring ausgezeichnet.

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Louise McClelland Jacobsen

Die dänisch-neuseeländische Sopranistin Louise McClelland Jacobsen, mit Wohnsitz in Kopenhagen, etabliert sich als vielseitige und ausdrucksstarke Künstlerin mit einem Repertoire, das von Oper und Oratorium über Lied bis hin zu zeitgenössischer Musik reicht.
Sie absolvierte das Young-Artist-Programm der Königlich Dänischen Oper, wo sie 2023 ihr Operndebüt als 5. Magd in Strauss’ Elektra gab.

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Marie Henriette Reinhold

Die aus Leipzig gebürtige Mezzosopranistin Marie Henriette Reinhold ist seit ihrem Studienabschluss mit Auszeichnung im Jahr 2020 in zahlreichen Konzertsälen und Hauptkirchen Deutschlands und im europäischen Ausland zu hören. Bereits seit 2019 tritt sie bei den Bayreuther Festspielen auf, wo sie im Jubiläumsjahr 2026 eins von Klingsors Zaubermädchen und die Stimme aus der Höhe in "Parsifal" sowie die Floßhilde im "Ring" singen wird. Doch auch im Barockrepertoire, in der Neuen Musik und im Liedgesang ist sie höchst erfolgreich.

 

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Patrick Grahl

Patrick Grahl war zunächst Mitglied des Thomanerchores und studierte anschließend Gesang, ebenfalls in seiner Heimatstadt Leipzig. Seit seiner Auszeichnung 2016 mit dem 1. Preis des 20. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs ist der Tenor ein viel gefragter Opern-, Konzert- und Oratoriensänger, dessen Arbeit auf zahlreichen CD- und Rundfunkaufnahmen dokumentiert ist. Er hat bereits mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Vladimir Jurowski, Manfred Honeck, Ton Koopman, Andrew Manze und Hans-Christoph Rademann gearbeitet.

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Matthias Winckhler

Der aus München stammende Bassbariton Matthias Winckhler tritt vor allem als Lied- und Oratoriensänger in Deutschland, Österreich und den Niederlanden auf und ist regelmäßig zu Gast bei bedeutenden Festivals. Von 2015 bis 2018 gehörte er dem Ensemble der Staatsoper Hannover an, wo er in Rollen von Mozarts Papageno bis Korngolds Frank in "Die tote Stadt" zu erleben war. Musikalische Impulse erhielt er u. a. in Meisterkursen von Matthias Goerne, Christa Ludwig, Bejun Mehta und Peter Schreier.

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Dresdner Kammerchor

In seiner 40-jährigen Geschichte hat sich der Dresdner Kammerchor unter Leitung von Hans-Christoph Rademann eine herausragende Klangkultur erarbeitet, die ihm weltweites Renommee einbrachte. Seinem Gründungsort, der Dresdner Musikhochschule, ist der Chor nach wie vor durch jährliche Kooperationen verbunden. Sein Repertoire reicht von Barockmusik, insbesondere der sächsischen Hofmusik, über Chorsinfonik aus Klassik und Romantik sowie A-cappella-Werke des 19./20. Jahrhunderts bis hin zu Zeitgenössischem.

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Dresdner Philharmonie

Spitzenklasse!

Spitzenklasse! Das ist der Anspruch der Dresdner Philharmonie. Das Orchester steht für Konzerte auf höchstem künstlerischen Niveau, musikalische Bildung für jedes Alter und den Blick über den musikalischen Tellerrand hinaus. Gastspiele auf fast allen Kontinenten und die Zusammenarbeit mit Gästen aus aller Welt haben den Ruf der Dresdner Philharmonie in der internationalen Klassikwelt verankert. 

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