Dresdner Philharmonie erhält Förderung für Modellprojekt zum klimaresilienten Stadtumbau
Vier von 24 Projekten sachsenweit ausgewählt
Die Dresdner Philharmonie hat mit ihrem Projekt „Urban Re:set – Räume für morgen“ eine Förderzusage des Sächsischen Ministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung erhalten. Das Vorhaben zur klimaresilienten Weiterentwicklung des Vorplatzes am Kulturpalast gehört zu den vier ausgewählten kommunalen Modellprojekten im gesamten Freistaat. Insgesamt waren 24 Projektideen eingereicht worden. Die Förderung in Höhe von 198.000 Euro beinhaltet Planung, Beschaffung, technische Einrichtung, Installation und Pflege der Anlage.
Gemeinsam mit dem COSMO Wissenschaftsforum und den Städtischen Bibliotheken Dresden entwickelt die Dresdner Philharmonie damit den Kulturpalastvorplatz zu einem Reallabor für klimaresiliente Stadtentwicklung weiter. Die planerische Umsetzung lag beim Dresdner Büro für Landschaftsarchitektur Perspektive Grün. Für die nötigen Prüfverfahren, Durchführungsgenehmigungen und weitere fachliche Beratung waren verschiedene Ämter der Landeshauptstadt Dresden involviert.
Realisiert und teilweise für spätere Projektstadien geplant sind modulare Begrünungselemente, temporäre Verschattung, intelligente Wassernutzung sowie weitere innovative Maßnahmen, die die Aufenthaltsqualität auf dem Platz verbessern und gleichzeitig auf die Herausforderungen des Klimawandels reagieren. Ziel ist es, Lösungen für stark versiegelte innerstädtische Räume zu entwickeln und umzusetzen, die sich auch auf andere Städte und Kommunen übertragen lassen.
Das auf zwei Jahre angelegte Projekt wird wissenschaftlich begleitet und durch Kultur-, Bildungs- und Beteiligungsangebote ergänzt.
Mit „Urban Re:set“ knüpft die Dresdner Philharmonie an ihre bisherigen Projekte im öffentlichen Raum an und entwickelt diese konsequent weiter. Das Vorhaben zeigt beispielhaft, wie Kulturinstitutionen gemeinsam mit Wissenschaft und Bildungseinrichtungen Impulse für die nachhaltige Entwicklung urbaner Räume setzen können.
Die entsprechende Pressemitteilung des Sächsischen Ministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung ist hier nachzulesen.