© Adrian Beck

Jordan Shanahan

In den letzten Jahren konnte sich der hawaiianische Bariton Jordan Shanahan besonders mit seinen charismatischen Interpretationen von dramatischen Rollen international einen Namen machen.

 

In der Spielzeit 2024/25 sang der Künstler Monterone in "Rigoletto" an der Metropolitan Opera, gab sein Debüt in Portugal bei der Casa da Música in Porto mit Zemlinskys "Lyrische Symphonie", sang eine Neuproduktion von "Die Frau ohne Schatten" als Barak an der Deutschen Oper Berlin (Sir Donald Runnicles & Tobias Kratzer) und gab sein Hausdebüt an der Wiener Staatsoper als Telramund im "Lohengrin" (Christian Thielemann) und Amfortas im "Parsifal" (Axel Kober). Darüber hinaus kehrte er im Sommer zu den Bayreuther Festspielen zurück; diesmal gleich mit drei Partien: Klingsor im "Parsifal", Kothner in "Die Meistersinger von Nürnberg" und Kurwenal in "Tristan und Isolde".

 

Zukünftige Projekte ab der Spielzeit 2025/26 umfassen u. a. sein Rollendebüt als Wotan in Wagners "Ring" an der Oper Köln, Holländer in "Der fliegende Holländer" an der Staatsoper Hamburg, Kurwenal in "Tristan und Isolde" an der Dutch National Opera in Amsterdam und Beethovens Neunte Sinfonie mit Vladimir Jurowski im Konzerthaus Berlin mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.

 

2002 gab Jordan Shanahan sein professionelles Operndebüt als Silvio in "Pagliacci" beim Natchez Opera Festival in den USA. Sein Repertoire ist weit gefächert und umfasst Rollen wie Mozarts Figaro, Belcanto-Repertoire wie Donizettis Belcore in "L'elisir d'amore" oder Enrico in "Lucia di Lammermoor", aber auch Tschaikowskys Onegin oder Yeletsky in "Pique Dame". In letzter Zeit wird er von den größten Opernhäusern vor allem für das dramatische Repertoire von Wagner, R. Strauss oder Korngold, z. B. als Telramund in "Lohengrin", Alberich in the "RING", Jochanaan in "Salome", Barak in "Die Frau ohne Schatten" und der Herrscher in "Das Wunder der Heliane" engagiert. Aber auch das italienische Fach kommt mit Rigoletto, Amonasro in "Aida" oder Scarpia in "Tosca" nicht zu kurz.

 

Neben dem Standardrepertoire konnte sich Jordan Shanahan auch einen Namen für zeitgenössisches Repertoire machen. Mit Rollen wie Joseph de Rocher in "Dead Man Walking", Robert Oppenheimer in "Dr. Atomic", The Protector in " Written on Skin" und Il Uomo in "Senza sangue" haben ihm viele der wichtigsten Komponisten unserer Zeit ihr Vertrauen entgegengebracht.

 

Er war u. a. Don Carlo di Vargas "La forza del destino" an der Oper Graz, Escamillo in "Carmen" am Staatstheater Wiesbaden, Alberich in "Das Rheingold", "Siegfried" und "Götterdämmerung" sowie Telramund in "Lohengrin" an der Deutschen Oper Berlin, Rodrigo in "Don Carlos" am Aalto Theater in Essen sowie Monterone und Rigoletto bei den Bregenzer Festspielen. Es folgten seine Hausdebüts als Donner in "Das Rheingold" am Opernhaus Zürich, Jochanaan in "Salome" am Royal Opera House – Covent Garden in London, Monterone in "Rigoletto" am Teatro Real in Madrid sowie Klingsor in "Parsifal" im Rahmen der Bayreuther Festspiele.

 

Jordan Shanahan arbeitet regelmäßig mit berühmten Dirigenten zusammen u. a. mit Marc Albrecht, Semyon Bychkov, Pablo Heras-Casado, Daniele Gatti, Christian Thielemann, Sir Donald Runncles, Axel Kober, James Conlon und Stefan Blunier.

 

Auf der Konzertbühne feiert Jordan Shanahan ebenso große Erfolge in einem breit gefächerten Repertoire: von Händels "Messiah", Mendelssohns "Elias" und Strawinskys "Oedipus Rex" bis hin zu Verdis Requiem; sei es im Palast der Künste in Budapest, im Concertgebouw in Amsterdam oder bei anderen großen Orchestern in ganz Europa (zuletzt 2023 mit Daniele Gatti mit Santa Cecilia in Rom) und in der Carnegie Hall den Vereinigten Staaten von Amerika.

 

Jordan Shanahan lebt heute in der Schweiz und tritt regelmäßig in Europa, Nordamerika, Asien und natürlich auch in seiner Heimat auf Hawaii auf.

 

Konzerte mit Jordan Shanahan